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Stürme über dem Montblanc (1930)

Alternativtitel:

"Sturm über dem Montblanc"

"Der Wetterwart des Montblanc"

"Über den Wolken"

Genre: Bergfilm, Melodram
Herstellung: Deutschland 1930
Fassung: s/w
Regie: Arnold Fanck
Produktion: Aafa-Film AG Berlin, Henry R. Sokal
Drehbuch: Arnold Fanck
Kamera: Hans Schneeberger,  Richard Angst,  Sepp Allgeier
Musik: Paul Dessau, Otto Firl, Edmund Meisel
Schnitt: Arnold Fanck
Länge: 2964 m
Filmdauer: 110 Minuten
Uraufführung: 25.12.1930 Dresden, 
02.02.1931 Berlin
TV-Erstausst: 14.02.1959 ARD
Freigabe ab: 12 Jahre, f
Darsteller:

Leni Riefenstahl,   Sepp Rist,  Ernst Udet, Mathias Wieman, Friedrich Kayssler, Alfred Beierle, Beni Führer, Ernst Petersen, David Zogg, Rähmi, Gebr. Lantschner, Gebr. Leubner, Harald Feindl, Lucki Föger,  u.a.

Hannes (Sepp Rist), ein Wetterwart auf einer einsamen Hütte auf dem sturmumtobten Montblanc hält Funkkontakt mit der Tochter eines Astronomen, Hella Armstrong (Leni Riefenstahl). In diese Frau, die – gleichzeitig Wissenschaftlerin und Naturkind – sowohl die Technik wie auch die Natur beherrscht, sind sowohl er, als auch sein bester Freund, der Organist Walter Petersen (Mathias Wieman) verliebt, eine typische Grundkonstellation fanckscher Dramaturgie. Als Hella und ihr Vater, Professor Armstrong (Friedrich Kayssler) Hannes in der Wetterstation am Montblanc besuchen verunglückt der Vater tödlich an einem Felsgrat, Hella muss zurück ins Flachland, sowohl sie als auch Hannes leiden sehr unter der Trennung. Durch ein Missverständnis glaubt Hannes, dass die heimgekehrte Hella ein Verhältnis mit seinem besten Freund Walter eingegangen sei. Er sagt daraufhin den geplanten Besuch im Tal ab und gerät, nachdem seine Wetterwarte zerstört wurde und er diese verlassen musste, im plötzlich auftauchenden Sturm in Not und droht zu erfrieren. Durch Unachtsamkeit verlor er seine Handschuhe, und da er bald seine Hände nicht mehr gebrauchen kann, wird er im Kampf mit den Elementen beinahe ein Opfer der Kälte. Im letzten Moment empfängt Hella seinen Hilferuf, veranlasst seine Bergung unter Beteiligung des Sportfliegers Ernst Udet (spielt sich selber) und rettet ihm damit das Leben.

(aus: "Leni Riefenstahl und der deutsche Bergfilm" Eine Ausstellung der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln im  Schloß Wahn, 6. Dezember 1998 bis 10. Februar 1999  )

Link:

www.uni-koeln.de/phil-fak/thefife/home/vmm/film/ausstellungen/riefenstahl/riefv3_4.htm

Die Eindringlichkeit der Naturpanoramen verklärt die belanglose Handlung des Bergdramas, das wegen seines heroischen Pathos den Intentionen der NS-Kultur besonders entgegenkam. ( www.pro-sieben.de )

Der Film fasziniert durch seine meisterhaften, für damalige Zeiten geradezu revolutionären Berg- und Naturaufnahmen. Gedreht wurde im Gebiet der Cabana - Vallot - Hütte in 4400 Meter Höhe (Gong) - Fundstelle: ( www.movieline.de )

Der Film war seinerzeit wegen der faszinierenden Naturaufnahmen Arnold Francks und der fliegerischen Glanzleistung Udets, der hier zum ersten Mal die Landung auf einem Gletscher demonstrierte, eine Sensation. (Pressetext BR3) - Fundstelle: ( www.movieline.de )

Film im Verleih:

nicht bekannt
Als Leihvideo: nicht bekannt
Als Kaufvideo:

VHS Video "Stürme über dem Montblanc" 

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Stand: 21. September 2002