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Togger  (1937)

Genre: x
Herstellung: Deutschland 1937
Fassung: s/w - 35mm - 1:1,18
Regie: Jürgen von Alten
Produktion: Minerva Tonfilm GmbH, Berlin - 
Herstellungsleitung: Curt Prickler - 
Aufnahmeleitung: Adolf Essek, Conny Carstennsen - 
Drehbuch: Walter Forster, Heinz Bierkowski
Kamera: Reimar Kunze - (Kamera-Assistenz: Benno Stinauer)
Standfotos: Karl Lindner
Musik: Harold M. Kirchstein  -  ( Musikalische Ausführung: Die Goldene Sieben )
Liedertexte: Hans Fritz Beckmann
Ton: Hans Rütten
Tonsystem: Tobis-Klangfilm
Bauten: Alexander Mügge, Gustav A. Knauer
Kostüme: Manon Hahn
Schnitt: Roger von Norman
Atelier: Jofa-Atelier, Berlin-Johannisthal
Aussenaufnahmen: Berlin (Ullstein-Verlagshaus Tempelhof)
Drehzeit: ab Mitte Dezember 1936
Länge: 2 716 m
Filmdauer:

99'16'' Minuten (24 Bilder/Sek.)  -  

95'18'' (bei 25 Bildern/Sek. als Fernsehprojektion)

Uraufführung: 12.02.1937 - Berlin (Alhambra und Tauentzien-Palast)
Zensur: 12.02.1937 - (B. 44719)
Prädikat: staatspolitisch wertvoll

Freigabe ab:

14 Jahre - ff

damalige Bewertung Prädikat: Staatspolitisch wertvoll

Darsteller:

Paul Hartmann (Neuer Tag Chefredakteur Togger), 

Mathias Wieman (Journalist Peter Geiss), 

Renate Müller (Hanna Breitenbach), 

Hilde Seipp (Sängerin Maria de Costa), 

Heinz Salfner (Prof. Breitenbach), 

Paul Schröder-Schrom (Redakteur Wölfer), 

Fritz Rasp (Dublanc, Leiter des Reuler-Konzerns in Berlin), 

Volker von Collande (Redakteur Hallmann), 

Ursula Herking (Barmädchen Fiffi), 

Paul Westermeier (Sanitäter),  

Walter Werner (Vater Andreas vom "Siebenstädter Anzeiger"), 

Maria Krahn (Sekretärin Fräulein Hollin), 

Just Scheu (NS-Journalist), 

Alfred Kiwitt (Redakteur Weber), 

Oskar Hökker (Setzer der Druckerei), 

Ernst Dernburg (Verlagsdirektor), 

Carl Auen (Kriminalbeamter), 

Hans Meyer-Hanno (Hetzer), 

Paul Otto (Rudolf Breitenbach), 

Fritz Oldemar (Schurke Mariano),

Hellmuth Bergmann (Vorsitzender der Journalisten des Reuler-Konzerns),

Michael von Newlinski (Journalist des Reuler-Konzerns),

Ernst Waldow (Agent Rakovicz),

Walter Franck (wankelmütiger Redaktuer Berg),

Karl Hellmer (Redaktionsangestellter Polle),

Eduard Bornträger (Kulturjournalist),

Alfred Heynisch ("Neuer Tag"-Betriebsrat),

Kurt Kramer (Journalist),

Hermann Noack (weiterer Redakteur),

Klaus Pohl (Vormann der Druckereisetzer),

Georg Kalkum (Setzer der Druckerei),

Bernhard Kaspar (Setzer der Druckerei),

Curt Lauermann (Setzer der Druckerei),

Otz Tollen (Wirtschaftsredakteur),

Peter Busse (rumänischer Journalist),

Hans Sobierayski (polnischer Journalist),

André Saint-Germain (französischer Journalist),

Angelo Ferrari (italienischer Journalist),

Eugen von Bongardt (Journalist bei der Ministerkonferenz),

Fritz Berghof (Journalist bei der Ministerkonferenz),

Viggo Larsen (Journalist bei der Ministerkonferenz),

Walter Schenck (Journalist bei der Ministerkonferenz),

Hanns Farenburg (Ministerialrat),

Paul Wagner (Ministerialrat),

Walther Bechmann (Regierungsvertreter),

Hans Ludwig Hilmers (streikender Arbeiter),

Reinhold Gronert (streikender Setzer bei Breitenbach),

Wolfgang Staudte (streikender Setzer bei Breitenbach),

Ellinor Büller (Gast bei Maria de Costa),

Erika von Schaper (Gast bei Maria de Costa),

Karl Fochler (Gast bei Maria de Costa),

Fredy Barten (Kellner),

Gerdi Gerdt (Zigarettenmädchen),

Emmy Harald (Sekretärin bei Dublanc),

Karl Hannemann (politischer Fraktionsabgeordneter),

Arthur Reppert (Betriebsrat),

Carl August Dennert (Erster Fußballer),

Ernst Stimmel (Korrektor),

Werner Ueberschär (Journalist bei der Ministerkonferenz),

Fritz Draeger (Zuschauer beim Radrennen),

Illo Gutschwager (Taxichauffeur),

Herbert Lindner (Taxichauffeur),

Hugo Werner-Kahle (Taxichauffeur),

Eugen Worm (Taxichauffeur),

 

Wilhelm Ackermann zu der Zeitungsfilm Togger in: Hannoverscher Anzeiger vom 13.02.1937: 

"Berlin 12. Februar - Einem berufsständischen Preisausschreiben für einen wirklichen Zeitungsfilm verdankt Togger seine Entstehung. Er lief Freitag in Berlin an, und wir hatten die Gelegenheit, ihn vorher in einer Sondervorführung kennen zulernen". 

Togger ist der Hauptschriftleiter einer großen Zeitung und wagt es, als erster und vorerst einziger den Kampf gegen einen großen internationalen Industriekonzern aufzunehmen, der das deutsche Wirtschaftsleben zu überfremden und ausländischer Profitwut dienstbar zu machen droht.

Er unterliegt zunächst in diesem Kampf, weil seinen Gegnern, den Finanzgewaltigen vom Reuler-Konzern, alle, auch kriminelle Mittel, recht sind und weil sein eigener Verleger, in dem guten Willen, ihn in seinem Idealismus zu unterstützen, den geriebenen Jobbern auf dem Umwege über eine schöne Frau selbst ins Garn geht. Das ist in der letzten Phase des Deutschland vor der Machtergreifung, und es fehlt in der Handlung nicht an finsteren Erinnerungen an Straßendemonstrationen, Parlamentsklüngeleien und hochkapitalistischen Kulissenschiebereien. Der Umschwung kommt von der politischen Seite durch die Machtübernahme des Nationalsozialismus und in der konkreten Handlung durch den gleichzeitigen Erfolg der Aufklärungsarbeit eines prachtvoll findigen und unbekümmert idealistischen Reporters. Der Reuler-Konzern wird entlarvt und kommt auf die Anklagebank, und Togger sieht sich seinem Lebenswerk, der Zeitung, wiedergegeben.

(aus: Theater und Film im Dritten Reich - Joseph Wulf - S. 392)

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Film im Verleih:

Erst-Verleih: Syndikat-Film GmbH, Berlin - 
Als Leihvideo: nicht bekannt
Als Kaufvideo: nicht bekannt
 

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Stand: 04. March 2006