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Unternehmen Michael (1937)     noch recherchieren

Genre: Kriegsfilm
Herstellung: Deutschland 1937
Fassung: s/w
Regie: Karl Ritter
Aufnahmeleitung: Ludwig Kühr
Produktion: UFA
Drehbuch:

Karl Ritter, Mathias Wieman, F. Hildenbrandt, 

nach dem Roman von Hans Fritz von Zwehl

Kamera: Günther Anders
Musik: Herbert Windt
Ton: Ludwig Ruhe
Bau: Walter Röhrig
Schnitt: Gottfried Ritter
Länge: 2 233 m
Filmdauer: .. Minuten
Uraufführung: 07.09.1937 - Nürnberg 
Freigabe ab:

.. Jahre

damals: Prädikat: Staatspolitisch und künstlerisch wertvoll

Darsteller:

Heinrich George (Der Kommandierende General), 

Mathias Wieman (Major zur Linden la), 

Willy Birgel (Major Graf Schellenberg vom General stab des Armee Oberkommandos ),

Hannes Stelzer (Leutnant Prinz Erxburg, Ordonnanz offizier ), 

Heinz Welzel (Leutnant von Treskow, Führer eines Beutetanks), 

Paul Otto (Oberstleutnant Hegenau, Chef des Generalstabes), 

Otto Wernicke (Oberst Berg, Kommandeur der Artillerie 69. A. K), 

Ernst Karchow (Hauptmann Noack lb), 

Christian Kayßler (Rittmeister von Wengern, Korps adjutant), 

Kurt Waitzmann (Oberleutnant Weber, Ordonnanzoffizier), 

 Malte Jäger (2. Kompanieführer), 

Beppo Brehm (Gefreiter Kollermann), 

Josef Dahmen (Ein Meckerer),

Josef Renner (Hauptmann Hill, Bataillonsführer)

Jim Simmons (Leutnant Mertens, Bataillons adjutant)

Otto Graf (Hauptmann von Groth Ic),

Karl Jolin (Leutnant Hassenkamp),

Otto Krone(1. Kompanieführer),

Friedrich Berger (Unteroffizier Henke),

Adolf Fischer (Eine Gefechtsordonnanz),

Lutz Götz ( Musketier Raspe),
Paul Schwed (Unteroffizier der Stabswache),

Arthur Wiesner (Ein Brieftaubenwärter) ,

Hans Bergmann (Sturmmann),

Franz Ernst Bochum (Ein alter Franzose), 
Elsa Wagner (Eine alte Französin), 
Otz Tollen
(Infanterie Bataillonsführer),

Der Film schildert die Frühjahrsoffensive 1918 an der Westfront, wobei der Film die Eroberung eines rauchenden Trümmerhaufens, der einmal ein französisches Dorf war, unter Aufopferung von Tausenden von Menschenleben glorifiziert.

Es wird nicht gefragt ob diese Offensive sinnvoll war. Es wird verschwiegen, dass ihr Ziel, die Verhinderung einer Vereinigung der französischen und englischen Armeen, nicht erreicht wurde. Wer die deutsche Geschichte nicht kennt muss sogar annehmen, Deutschland habe den ersten Weltkrieg gewonnen. 

Der kommandierende General ist eine Vatergestalt, deren Ähnlichkeit mit Hindenburg unverkennbar und doch nur angedeutet ist. Der Held des Dramas ist ein Generalstabsmajor, der seinen Posten im Hauptquartier mit der Führung des Sturmbataillons vertauscht und in der Schlacht getötet wird. Die Schlussworte des kommandierenden Generals sind an ihn gerichtet: "Sie wissen es genau wie ich. Nicht nach der Größe unseres Sieges wird man uns einmal messen, sondern nach der Tiefe unseres Opfers." Mit großem Respekt spricht der Major Zurlinden von der Verantwortung des Vorgesetzten (Befehl geben, andere auf den Weg schicken ......) 

Die Argumente gegen das "Unternehmen Michael" werden in den Mund eines Rittmeisters gelegt, der, während der General eine Konferenz über die Planung der Offensive abhält, Klavier spielt. Seine Argumente gegen das unsinnige Unternehmen werden von den anderen Offizieren mit banal nationalistischer Plattheit abgeschmettert.

(auch aus: Erwin Leisler, Deutschland erwache. rororo  )

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Film im Verleih:

nicht bekannt
Als Leihvideo: nicht bekannt
Als Kaufvideo: nicht bekannt
 

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Stand: 18. October 2002