zurück zur Filmografie Wieman

Träumerei (1944)

Genre: Biografie, Musikfilm
Herstellung: Deutschland 1944
Fassung: s/w
Regie: Harald Braun
Produktion: Ufa-Filmkunst GmbH., Berlin "Ufa" - Fritz Thiery
Drehbuch: Harald Braun, Herbert Witt
Kamera: Robert Baberske
Musik: Johannes Brahms, Franz List, Erich Schumann, Werner Eisbrenner,
  • Eroica (Hilde Krahl) - Guten Abend, gute Nacht (Unbekannt) - Träumerei (Unbekannt) - Träumerei (Schumann) Unbekannt
  • Ton: Erich Schmidt
    Bau: Emil Hasler, Walter Kutz
    Schnitt: Wolfgang Wehrum, Carl Friedrich von Puttkamer
    Länge: 3030 m
    Filmdauer: 110 Minuten
    Verleih: Transit-Film GmbH, München
    Uraufführung: 03.05.1944 
    Neuaufführung: 06.06.1952 - DDR
    TV-Erstausstr.:

    02.02.1959 - DFF

    07.11.1965 - ZDF

    Freigabe ab: 6 Jahre - empfehlenswert ab 12 - ffr 
    Darsteller:

    Hilde Krahl (Clara Schumann), 

    Mathias Wieman (Robert Schumann), 

    Friedrich Kayßler (Friedrich Wieck), 

    Ullrich Haupt (Johannes Brahms),   

    Emil Lohkamp (Franz List),

    Eduard Bornträger ()
    Elly Burgmer (Fräulein Leser)
    Rudolf Drexler (Konzertmeister Tausch)
    Waldo Favre ()
    Bruno Harprecht (König Karl IV. von Schweden)
    Knut Hartwig ()
    Clemens Hasse (Musikschüler)
    Karl Hellmer (Pistazy)
    Erika Helmke (Hülsebusch)
    Paul Henckels (Baron Fölkersam)
    Emil Hess (Dr. Körber)
    Ernst Karchow (Gerichtspräsident)
    Isot Kilian ()
    Rudolf Klicks ()
    Leopold von Ledebur (Oberhofmarschall)
    Karl Napp (Bürgermeister)
    Friedrich Petermann ()
    Helmuth Schneider (Musikstudent)
    Astrid Seiderer ()
    Leni Sponholz (Hausmädchen)
    Walter Tarrach (Flügeladjudant)
    Toni Tetzlaff ()
    Hella Tornegg ()
    Lisa Wunderlich ()

     

    Auf biografischen Fakten basierender Musikfilm um Clara Wiecks Liebe (Hilde Krahl) zu dem Komponisten Robert Schumann (1810-1856) (Mathias Wieman), ihre gegen väterlichen Wiederstand geschlossene Ehe, ihren Konflikt zwischen künstlerischer Aufgabe und Erfüllung in Ehe und Mutterschaft, Schumanns Triumph und tragisches Ende in geistiger Umnachtung.

     

    Ungeachtet des großen Widerstands von Seiten ihres Vaters und trotz heftiger Liebesmühen des weltgewandten Franz Liszt, heiratet die junge, erfolgreiche Pianistin Clara Wieck den introvertierten Robert Schumann. Die Jahre vergehen, Clara Schumann lebt für ihre Familie und versteht es, ihren Mann aus den Fängen seiner immer häufiger auftretenden Depressionen zu befreien. Nachdem Robert einen schweren Nervenzusammenbruch erlitten hat, organisiert Clara eine Konzertreise, bei der das Paar europaweit enthusiastisch gefeiert wird. Aber auch dieser Weg führt bei Schumann zu tiefen Depressionen, da er sich als Komponist einem Schattendasein ausgesetzt sieht, während Clara als Musikerin den Beifall entgegennimmt. Als sie schließlich von dem jungen Brahms umworben wird, setzt bei Schumann eine unaufhaltsame geistige Umnachtung ein. (nach: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung)

    Betont gepflegte Unterhaltung von edler Gesinnung und schöne Worte über Kunst und Liebe, die nur in theoretischer Konfliktstellung zueinander geraten. Nicht zuletzt dank solider Darsteller durchaus seriös und fern von Kitsch. Fertiggestellt im Kriegsjahr 1944, stieß der Film auf Ablehnung bei der NS-Führung, erreichte dann jedoch die Freigabe und fand starke Resonanz bei einer vom Kriegsalltag erschöpften Bevölkerung.

    (aus: x  ) (nach: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung)

    Link: Sie möchten Bilder zum Film ansehen?  Dann klicken sie hier

    Film im Verleih:

    nicht bekannt - früher bei Transit-Film
    Als Leihvideo: nicht bekannt
    Als Kaufvideo: nicht bekannt
     

    zurück zur Filmografie Wieman

    Copyright © 2000 [SVENSSON].
    Alle Rechte vorbehalten, soweit nicht anderweitig vergeben.
    Stand: 13. October 2002