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Der letzte Sommer (1954)

Genre:

Drama

Herstellung:

Deutschland 1954

Fassung:

s/w

Regie:

Harald Braun

Produktion:

Neue Deutsche Filmgesellschaft (NDF) - Hermann Höhn, Georg Richter

Drehbuch:

Harald Braun, Emil Burri, Georg Hurdalek, nach Motiven der Novelle von Ricarda Huch

Kamera:

Werner Krien, Gerhard Krüger (Kameraführung)

Musik:

Werner Eisbrenner

Schnitt:

Hilwa von Boro

Kostüme:

Charlotte Flemming

Länge:

.... m

Filmdauer:

110 Minuten

Uraufführung:

29.10.1954 -  Düsseldorf

Freigabe ab:

12 Jahre - empfehlenswert ab 14 -ffr

Darsteller:

Hardy Krüger (Rikola Valbo), Mathias Wieman (Staatspräsident Tolemainen), Brigitte Horney (Tatjana seine Frau), Liselotte Pulver (Jessica seine Tochter), Ute Hallant (Katja seine Tochter), Renè Deltgen (Gawan Massi), Nadja Tiller (Anja seine Schwester), Rolf Henninger (Ministerialrat Lundgreen), Leonard Steckel (Kommissar Berki), Werner Hinz (Innenminister), Kurt Horwitz (Bischof), Kathe Haack (Frau Lundgreen), Paul Bildt (Klavierstimmer Vittunen), Peter Ahrens (Major), Claus Biederstaedt (Leutnant), Nikolai Kolin (Diener Stephan), Alfred Menhardt (Lagerverwalter)

 

Oppositionelle Kräfte bereiten ein Attentat auf den Präsidenten eines nordeuropäischen Landes vor. Der mit der Ausführung betraute Student findet Aufnahme im Haus des Opfers, verliebt sich in die Tochter und fühlt sich durch die Güte des alten Mannes beschämt, so das er sein Vorhaben aufgibt.

Verfilmung einer Novelle von Ricarda Huch, die sich für Gewaltlosigkeit in der politischen Auseinandersetzung engagiert. Der Film ist redlich, aber dramaturgische und stilistische Mängel, psychologische Banalitäten und Sentimentalität beeinträchtigen die Klarheit der Aussage. (Lexikon des internationalen Films)

Nach Motiven der gleichnamigen Novelle von Ricarda Huch gestaltete Harald Braun, einer unserer bedeutendsten Regisseure, einen der eindruckvollsten und spannendsten Filme der deutschen Nachkriegszeit, der zugleich ein schönes und kraftvolles Bekenntnis zur christlichen Humanität darstellt. 

Auf einer scheinbar politischen, in Wahrheit rein menschlich-ethischen Ebene konfrontiert er Liebe und Gewalt - wobei die Liebe symbolisiert ist in dem hochherzigen, weisen und klugen Staatspräsidenten eines fiktiven Landes, die Gewalt in einem jungen Umstürzler, der glaubt, auf den Präsidenten ein Attentat ausüben zu müssen; lange schwankt er zwischen vermeintlicher Pflicht und wirklicher Neigung - bis ihn die Menschlichkeit des Präsidenten beschämt und bezwingt. .. (Franziska Violet, Süddeutsche Zeitung - 28.11.1954)

(aus: )

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Film im Verleih:

nicht bekannt  - ehemals bei Schorcht int.
Als Leihvideo: nicht bekannt
Als Kaufvideo: nicht bekannt
 

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Stand: 02. May 2002