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TKX antwortet nicht (1955)

Originaltitel: Si tous les gars du monde
Genre: Abenteuerfilm
Herstellung: Frankreich/Italien 1955
Fassung: s/w
Regie: Christian-Jaque (alias Christian Maudet)
Produktion: Ariane / Filmsonor / Cinetel / Alexandre Mnouchkine /  Georges Lourau
Drehbuch: Christian-Jaque, Henri-Georges Clouzot, Jean Ferry, Jèròme Gèronimi, Jacques Rèmy
Kamera: Armand Thirard
Musik: Georges Van Parys
Schnitt: Jacques Desagneaux
Länge: .... m
Filmdauer: 110 Minuten - BRD 102 Minuten
Uraufführung:

31.08.1956 

11.03.1957 - Kino DDR 

TV-Erstausstr.:

20.11.1957 - DFF1 

25.05.1963 - ARD 

17.08.1988 - SAT 1  

Freigabe ab: 12 Jahre - ffr.
Darsteller:

Mathias Wieman (Karl,  kriegsblinder Deutscher), Jean Gaven (Jos, der Steuermann),  Doudou Babet (Mohammed, der Heizer), Hèlène Perdrière (Christine Largeau), Jean-Louis Trintignant (Jean-Louis), Andrè Valmy (Kapitän Le Guellec),  Gary Granass (Herta, seine Tochter), Margrete Rung (Polnische Stewardess), Mimo Billi (Alberto, Kaufmann in Dapango), Claude Sylvian (Totoche, seine Frau), Marc Cassot (Marcel), Georges Poujouly (Benj, der Schiffsjunge), Peter Walker (Johnny, ein Amerikaner), Charles Jerrell (Mitch, sein Freund), Diana Bel (Air-France-Stewardess), Colette Ricard (Auskunfts-Stewardess), Bernadette Lange (Frau Le Guellec), Pierre Goutas (Yann), Jean Daurand (Yves), Ebbé Moë (Olaf), Camille Fournier (Seine Mutter), Jacque Donot (Sprecher),  GilbertGil (Schalterbeamter), Jean Clarieux (Riri), Bernard Dhéran  (Saint Savin), Andrex (Lagarrigue), Yves Brainville (Dr. Jégou, Arzt), Constantin Neppo (Russischer Hauptmann), Jean Juillard (Norwegischer Pilot), Marcel Rouzé (Ein Kontrolleur), 

ferner: Guy Saint-Clair, Marie-Héléne Dasté, Jacques Dhéry, Roger Dumas, Jean Francel, Pierre Latour, Raymond Loyer, Henri Maèk, Jean Michaud, Margit Saad, Jacques Sablon, Georges Tourreil,   

 

Unter dem Kommando des Kapitäns Le Guellec befindet sich der französische Fischkutter "Lutéce" mit seiner zwölfköpfiger Besatzung in der stürmischen Nordsee, zwei Tagesfahrten westlich der norwegischen Küste, als plötzlich der Fischer Francois von einer geheimnisvollen Krankheit befallen wird. Er hat hohes Fieber und Sehstörungen und Lähmungserscheinungen.

Ein Mann nach dem anderen wird von der Krankheit befallen, bis das Schiff nicht mehr manövrierfähig ist. Mohammed, der arabische Heizer mit dem bösen Blick wird verdächtigt, das Unheil über das Schiff gebracht zu haben. Er ist aber auch der einzige der nicht erkrankt, weil er als Muslime nicht von dem Schinken gegessen hat. Auf einen ausgesendeten Notruf der Lutéce kommt keine Antwort, die Sendeanlage ist beschädigt.
Der Kurzwellensender des Kapitäns ist die letzte Hoffnung. Ein Amateurfunker im Urwald von Togo fängt schließlich den Hilferuf auf und kann einen Arzt alarmieren, der aus den übermittelten Symptomen eine Fleischvergiftung diagnostiziert. Nur wenn die Fischer innerhalb von 12 Stunden ein
Impfstoff aus dem Pariser Pasteur-Institut erhalten, sind sie zu retten. Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Uhr:
Den Ruf aus Togo fängt ein Amateur in Paris auf. Dieser und eine Arztwitwe beschaffen den
Impfstoff. Doch noch sind diverse Hindernisse zu bewältigen: Das Flugzeug nach München fliegt ohne den Impfstoff ab. Dort wartet ein kriegsblinder Funkamateur (Mathias Wieman) vergeblich auf dem Flugplatz. 

Eine polnische Stewardess ist schließlich bereit, das Päckchen illegal mit nach Ost-Berlin zu nehmen.
Der Münchner Amateur nimmt Verbindung zu einer amerikanischen Flugdienststelle in Westberlin auf. Nachts wagt sich ein amerikanischer Sergeant durch das Brandenburger Tor und nimmt das Medikament in Empfang. Auf dem Rückweg wird er verhaftet. Aber der russische Offizier, der ihn verhört, hat ein Einsehen und besorgt ein Sonderflugzeug. 
Eine russische Maschine bringt dann das Serum nach Kopenhagen, eine französische von dort nach Oslo und eine norwegische wirft das Päckchen mit einem Fallschirm über den französischen Fischern ab. 

Mohammed, der noch einzig Gesunde, der seine Kameraden, die ganze Zeit über aufopfernd gefllegt hat, springt todesmutig in das kalte Wasser und bringt die Ampullen an Bord der Lutéce. 

Im Wettlauf mit der Zeit siegte die völkerverständigende und selbstlose Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Als die Mannschaft wenige Tage später ihren Heimathafen erreicht, verfolgen zahlreiche namenlosen Helfer und Radioamateure an ihren Geräten die Rundfunkübertragung ihrer Ankunft.

Trotz einiger Ungereimtheiten ein stets spannender Film mit außergewöhnlicher Thematik. Man verzeiht alle Unwahrscheinlichkeiten, wenn so viel guter Wille so hervorragend auf die Leinwand gebracht wird.

(Titel in der DDR: "Wenn alle Menschen der Welt ..")

 

(auch aus: Lexikon des internationalen Films - rororo-Lexikon des Internationalen Films und Illustrierte Filmbühne No. 3284)

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Film im Verleih:

nicht bekannt
Als Leihvideo: nicht bekannt
Als Kaufvideo: nicht bekannt
 

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Stand: 30. March 2002