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Robinson soll nicht sterben (1956)

Genre: Kinderfilm, 
Herstellung: Deutschland 1956
Fassung: Farbe
Regie: Josef von Baky, Rudolf Noelte (Regie-Assistenz)
Produktion: (Neue Deutsche Filmgesellschaft) Georg Richter 
Produktionsleit: Lutz Hengst 
Drehbuch: Emil Burri und Johannes Mario Simmel nach dem Schauspiel von Friedrich Forster
Kamera: Günther Anders (Agfacolor), Günter Senftleben, Herbert Müller (Kameraführung), Wolfgang Brünjes (Standfotos)
Musik: Georg Haentzschel
Schnitt: Claus von Boro
Kostüme: Charlotte Flemming (Beratung)
Dekoration: Hein Heckroth
Masken: Raimund Stangl, Anita Greil
Länge: .... m
Filmdauer: 100 Minuten (98 Min.)
Uraufführung: 07.02.1957 - 
TV-Erstausstr.:

24.12.1966 - ZDF

21.12.1983 - DDF 2

29.05.1986 - SAT 1

Freigabe ab: 6 Jahre - empfohlen ab 8 - FBW: "wertvoll" - ffr.
Darsteller:

Romy Schneider (Maud Cantley), Magda Schneider (Mrs. Cantley), Horst Buchholz (Tom Defoe), Gert Fröbe (Mr. Gillis), Erich Ponto (Daniel Dofoe), Mathias Wieman (König Georg III.), Gustav Knuth (Carlton Heep), Rudof Vogel (Mr. Herodes Pum), Elisabeth Flickenschildt (Miss Hackett), Günther Lüders (Mr. Drinkwater), Roland Kaiser (Ben), Wolfgang Condrus (Charly), Urs Hess (Jim), Joseph Offenbach (Mr. Miles), E.F. Fürbringer (Lord Horace), Hans Leyrer (Captain Black), Siegfried Lowitz (Mr. Green), Heinrich Gretler (Mr. Wilde), Karl-Heinz Peters (Benson), Rudolph Rhomberg (Sam), Mario Adorf (Bertie), Ellen Hille (Mrs. Drinkwater)

 

Der Film verknüpft einen Bericht über das Schicksal des Dichters des "Robinson Crusoe", Daniel Defoe (1660-1731), mit einer Schilderung der sozialen Verhältnisse in London zu Beginn des 18. Jahrhunderts. 

Defoe hatte seinem Helden Robinson eine Gestalt geschaffen, die auf einer Insel einer beschwerlichen und gefahrvollen Umwelt erträgliche Lebensbedingungen abtrotzt. Im Film geht es zunächst um die verschwundene Handschrift des Romans, die Tom, der Sohn des Dichters, entwendet hat. Die Kinder aus dem Armenviertel Londons geraten in Aufregung, als ihnen bekannt wird, welch neuer Schicksalsschlag den von ihnen geliebten, im Elend lebenden Dichter getroffen hat. Sie beschließen, das Buch wiederzubringen und zugleich die Aussöhnung des in Ungnade lebenden Dichters mit dem König zu betreiben. Unter der Führung eines jungen Mädchens gelingt das Vorhaben, weil sich die Kinder mit ihrer ganzen Unbekümmertheit für ihr Ziel einsetzen. (??????.)

Das ist ein Märchen für die Erwachsenen und ein Drama für Kinder, es ist ein großer Triumph für die niedliche Romy Schneider und eine kleine Genugtuung für den Autor Friedrich Forster. Autoren werden nicht selten missverstanden und nicht selten dann noch vom Film gründlich missbraucht - diesmal aber bleibt ein Regisseur seinem Autor treu; der Erfolg ist überzeugend: Deutschland ist um einen prachtvollen Film reicher, ohne das gleich die Filmindustrie in die Gefahr geriet, zu verarmen. Das sich selbst Qualität bezahlt machen kann, war zwar nicht mehr zu beweisen - hier jedoch bietet sich eine neue Demonstration für diese oft nachlässig bis fahrlässig zur Seite geschobene Alltagsweisheit an. --- (Münchner Merkur, 14.03.57)

nachfolgend eine ausführlichere Inhaltsbeschreibung des Films, aus der sehr gut gemachten Internetseite der "Romy Schneider" Fanin Sanny http://www.stud.uni-hannover.de/user/74603/robi.html

 

London im Jahre 1730. Charly, Jim und der kleine Ben arbeiten Tag für Tag von früh bis spät mit ihrer tapferen Schwester Maud in eines Baumwollspinnerei, um wenigstens ein paar hart verdiente Schillinge mit heimzubringen. 

Sie alle träumen von der verzauberten Robinson-Insel, die Daniel Defoe ihnen erzählt hat. Der Dichter wohnt in einem miserablen Zimmer als Untermieter bei Mauds Mutter. Einstmals war er Berater König Georgs II. und fiel dann in Ungnade. Selbst sein leiblicher Sohn, Tom, verachte ihn, weil er die Gunst des Hofes verspielt hat ... Seine Bücher sind verboten, aber ihr Geist lebt fort bei den armen Kindern geradeso wie beim Kronprinzen, oder bei Carlton Heep, dem König der Londoner Unterwelt. 

Tom wird wegen Schulden verhaftet. Sein Vater weigert sich, ihm zu helfen. Nur Maud steht zu ihm. Sie besucht ihn im Gefängnis, und er bittet sie, statt seiner als Unterpfand dort zu bleiben, da er seinen Vater besuchen wolle. Sie willigt ein, und Tom kehrt, begleitet von Carlton Heep, als freier Mann zurück. Maud entdeckt dann, das der alte Defoe im Sterben liegt, und das Tom ihm das Manuskript zu „Robinson„ entwendet hat, um damit seine Schulden zu begleichen. 

Maud und die Kinder des Viertels organisieren eine Strafexpedition in Heeps Taverne, der ihnen Tom ausliefert. Die Bande entführt ihren gefesselten Gefangenen in den Hyde Park. Maud gelingt es, in den Palast vorzudringen und mit dem König zu sprechen, der ihr Hilfe zusagt. Der Kronprinz setzt sich mit den Kindern zum Mahl. Tom wird vom König befreit, der ihm die Mittel gibt, das Manuskript zurückzukaufen. Der König selbst begibt sich ans Krankenbett des alten Defoe. Dieser stirbt, während Tom - an seiner Seite Maud - ihm die letzten Zeilen seines unsterblichen Romans vorspricht.

(aus: x  )

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Film im Verleih:

16 mm bei ........ Bestellnummer 6398437 (30,-- DM / 60 DM)

Kinofilmverleih ehemals bei Tischendorf und Herzog Film

Als Leihvideo: nicht bekannt
Als Kaufvideo:

VHS Video "Robinson soll nicht sterben" 

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Stand: 13. April 2003