zurück zur Filmografie Wieman

Geld und Geist (1964)

Genre: Literaturverfilmung (nach dem Roman von Jeremias Gotthelf)
Herstellung: Schweiz 1964  (Deutschland auch ?)
Reproduktion Rialto Film ca. 1995, VHS Video
Fassung: Farbfilm - Schweizerdeutsche Originalfassung
Regie: Franz Schnyder
Produktion: Franz Schnyder, Neue Film AG 1964

Produktionsleiter:

Willy Strub

Drehbuch: Richard Schweizer, Franz Schnyder nach dem Gotthelf-Roman "Geld und Geist oder die Versöhnung"
Kamera: Konstantin Tschet
Musik: Robert Blum

Ton:

Alfred Braun, Walter Rühland

Schnitt: Anne Demmer
Länge: .... m
Filmdauer: 103 Minuten
Uraufführung: xx.xx.19xx x, 
Freigabe ab: .. Jahre
Darsteller:

Margrit Winter (Änneli), Erwin Kohlund (Christen), Peter Arens (Resli), Fritz Nydegger (Christeli), Verena Hallau (Annelisli), Elisabeth Berger (Anne-Mareili), Max Haufler (Dorngrütbauer), Margrit Rainer (seine Frau), Ruedi Walter (Kellerjoggi), Mathias Wieman (Pfarrer), Fred Tanner (Gemeindepräsident) u.a. 

Harmonie herrscht auf dem Landgut von Liebiwyl, wo Änneli (Margrit Winter) und Christen (Erwin Kohlund) mit ihren drei erwachsenen Kindern (Christeli (Fritz Nydegger), Annelisi (Verena Hallau), und Resli (Peter Arens)) leben. Bis zu dem Tage, wo sich das schlecht beratene Familienoberhaupt mit dem ihm anvertrauten Geld spekuliert und die ganze Summe verliert. 

Christen wirft seiner großzügigen Ehefrau vor, Geld und Nahrung für die Armen zu verschwenden. Die Eheleute sprechen nicht mehr miteinander, die Familie lebt sich auseinander. 

Von einer Pfingstpredigt beeindruckt, macht Ännelie den ersten Schritt zu einer Versöhnung.

In der Pfingstnacht geht auch ein Hof in Flammen auf. Resli hilft beim Löschen und trifft dabei auf Anne-Mareili (Elisabeth Berger), die ihm schon am Nachmittag beim Tanz begegnet ist. Die beiden verlieben sich ineinander. 

Doch der Dorngrüt-Bauer (Max Haufler), ihr Vater, hat nur Geld im Sinn und will seine Tochter an den reichen Kellerjoggi (Ruedi Walter) verschachern. Die Werbung von Resli duldet er nur, um den Preis für Anne-Mareili in die Höhe zu treiben. 

Das will die junge Frau nicht länger ertragen. Sie versucht zu fliehen. Der Vater verfolgt sie und stürzt dabei von der Heubühne zu Tode.

 

Jeremias Gotthelf hat 'Geld und Geist oder die Versöhnung' in Fortsetzungen geschrieben. Der erste Teil reichte nur gerade bis zur Versöhnung der Eheleute auf Liebiwyl und endet mit dem Brand des Bauernhofes. Publiziert wurde er in einer Reihe mit kleinen Erzählungen, die mit 'Bilder und Sagen aus der Schweiz' überschrieben waren. Der restliche Teil des Romans erschien erst ein Jahr später in den Bändchen vier und fünf und endete mit dem lakonischen Satz "Somit ist die Erzählung 'Geld und Geist' vollendet".

 

Regisseur Franz Schnyder hat sich an diesen ebenso eindrücklichen wie poetischen Roman erst sehr spät gewagt. Er kam als seine sechste und letzte Gotthelf-Verfilmung 1964 in die Kinos, in Farbe. 

Mit einem beachtlichen Budget von einer Million Schweizer Franken konnte Schnyder sein Werk angemessen ausstatten und auch gut besetzen. Was dem Werk letztlich zugute kam.

 

(aus: x  )

Link:

Film im Verleih:

nicht bekannt
Als Leihvideo: Stadt- und Universitätsbibliothek - Ch-3000 Bern
http://www.stub.unibe.ch/stub/bto/bto.html
Als Kaufvideo: nicht bekannt
 

zurück zur Filmografie Wieman

Copyright © 2000 [SVENSSON].
Alle Rechte vorbehalten, soweit nicht anderweitig vergeben.
Stand: 23. July 2001