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Die Feigenblatt-Gondel (1954)

Genre: Hörspiel - aus dem China unserer Zeit
Herstellung: NDR
Autor: Walter Meckauer (Literaturvorlage)
Redakteur: Heinz Schwitzke
Regie: Ludwig Cremer
Regieassistent: Willy Lamster
Aufnahmeort: x
Musik: Johannes Aschenbrenner
Musikalische Untermalung: x
Archivno. 0076717
Dauer: 66 Minuten, 20 Sekunden
Aufnahmedatum: 07.10.1954
Sendedatum:

21.10.1954

Regie: Ludwig Cremer
Darsteller:

Mathias Wieman

Ludwig Linkmann

Jacob Tiedtke

Heinz Sailer

Gisela Pelzer

Hannelore Schroth

Gustl Busch

Walter Grüters

Willy Maertens

Alexander Hunzinger

Kornelia Boje

Rudolf Fenner

Heinz Klevenow

Hermann Kner

Erna Nitter

Isa Roland

Eric Schildkraut

Friedrich Schütter

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Li - ein Chinese

San - Li´s Vater

Vater Tsui

Herr Lung Afung

Fräulein Mawong

Hungtau - Li´s Frau

Hua - Dienerin

Herr Chi

Beamter

Zeitungshändler

Inhalt : 

 

Die Handlung des Hörspiels "Die Feigenblatt-Gondel" zeichnet das Schicksal des Chinesen Li, der von der Meditation unter dem heimatlichen Feigenbaum am Bach, gleichsam auf einem Blatt dieses Baumes, in sein Leben hinausgleitet. 

Das Schicksal führt ihn zunächst in die Bahn, die ihm von seinem Vater vorgezeichnet war: Den Kaufmannsberuf. Er kann jedoch seinen Wunsch, Schreiben zu lernen und der Weisheit Taos als Dichter zu leben, ebenfalls verwirklichen. Gegen den Willen seines Vaters heiratet er. Sein Beruf als "Schreiber" sichert sodann der zärtlich geliebten Familie, Frau und Tochter, den Lebensunterhalt, während Li gleichzeitig als Dichter und Philosoph einen beachtlichen Ruf erringt. 

Diese Dreiheit "Beruf", "Familie", "Philosophie" füllt sein Leben vollständig aus. Aus ihm wird er herausgerissen, als er zum Begräbnis seines Vaters fährt und bei der Rückkehr von den Wirren des chinesisch/japanischen Krieges gepackt wird. 

Aus der Internierung kann er entfliehen, doch Familie und Haus findet er nicht mehr vor. Eine Bombe war gefallen. 

Der Flüchtling aus seiner chinesischen Heimat wird bei der Landung in San Franzisco von dem Beauftragten des chinesischen Bankiers empfangen, der dem Dichter und Philosophen Li in der gemeinsamen Internierungszeit diesen letzten Ausweg gewiesen hatte. 

Im Ablauf des Hörspiels gewinnt das Leben des Chinesen Li, das er aus seiner Sicht erzählt, in den entscheidenden Phasen dramatische Gestalt.

 

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(aus: )

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entnommen aus: NDR Archivunterlagen

 

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Stand: 15. January 2008