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Der Turm

- Hugo von Hofmannsthal -

Aufführungsort: Salzburger Festspiele
Aufführungsbeginn: 13.08.1959
Aufführungsende: 31.08.1959
Anzahl der Aufführungen: 3 Aufführungen
Besonderheiten: x
Regie: Ernst Lothar
Bühnenbild: Gustav Manker
Kostüme: Herbert Ploberger
Musik: Bernhard Paumgartner
Choreographie:
Chöre:
x:

Darsteller:

Ernst Ginsberg (König Basilius

Maximilian Schell (Sigismund)  

Mathias Wieman (Arzt) 

Hans Ernst Jäger (Empörer Oliver) 

Ullrich Haupt (Julian) 

Martha Wallner (Junge Zigeunerin) 

Rudolf Therkatz (Bruder Ignatius) 

Peter Broglé (Kinderkönig) 

Ludwig Linkmann (Anton)

Peter Morgenstern (Junger Mönch)

Erich Auer (Graf Adam)

Eduard Cossovel (Beichtvater) 

Helmut Janatsch (Erster Höfling) 

Horst Fitzhum (Zweiter Höfling )

Karl Blühm (Erster Bannerherr)

August Herbst (Zweiter Bannerherr)

Kurt Sowinetz (Simon)

Kurt Prade (Pförtner) 

Johannes Obonya (Schreiber Jeronim) 

Wolfgang Hebenstreith (Indrik)

Mario Haindorff (Pankraz)

Viktor Braun (Andreas)

Hans Christian (Stallmeister) 

Ernst Meister (Stelzbeiniger) 

Richard Tomaselli (Reiter)

Ingo Koblitz (Reiterbub)

Adrienne Gessner (Bauernfrau)

Inhalt:

 

Der Turm steht in einem imaginären Polen des 17. Jahrhunderts und in ihm schmachtet Prinz Sigismund, den sein Vater, König Basilius, in Ketten legen lies, weil ein Orakel einst sagte, der Sohn werde durch Vatermord den Thron besteigen. Ein menschlich gesinnter Arzt, der Gouverneur des Turms und ein Volkstribun bemühen sich um die Befreiung Sigismund. Tatsächlich muss Basilius abdanken. Sigismund wird König - doch er verweigert sich allen die ihm aus politischen Gründen geholfen haben: er will den echten Frieden der Gewaltlosigkeit verwirklichen. Eine Mörderhand vereitelt jedoch sein hohes Ziel.

Würdigung:

 

»Mathias Wieman sprach die herrlichen Sätze, die dem Arzt in den Mund gelegt sind mit schönem Anstand. Bei ihm war am ehesten etwas von der Geistigkeit dieser Dichtung zu spüren.«

(Stuttgarter Zeitung vom 17.08.1959)

 

»Als Lichtblicke innerhalb der falschen Prätentionen von Werk und Wiedergabe seine hervorgehoben: Mathias Wieman, Ernst Ginsberg, Martha Wallner, Rudolf Therkatz, Peter Broglé.«

(Hans Weigel in der Frankfurter Abendpost vom 19.08.1959)

 

»Einzig Mathias Wieman fand den richtigen Sprechstil in der kleineren Rolle des Arztes, .....«

(Erik G. Wickenburg in "Die Welt" vom 25.08.1959)

(aus: x )

Link: 

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entnommen aus: Die Salzburger Festspiele 1920 - 1981 - Josef Kaut - Salzburg, 1982 - Residenz Verlag

 

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Stand: 13. March 2002