Sie befinden sich auf Seite 2i Wieman -  noch in Arbeit

 

  

Vorseite Wieman

 Midi-Song Hintergrundmusik

  

Weiter mit Wieman

Biographie  des Schauspielers und Rezitators 

Mathias Wieman

8. Teil

(1954 - 1961)

in Verbindung mit dem Zeitgeschehen

rot geschriebenes = weitere Recherche wegen Unklarheit

 

1953/54

Uraufführung des Dokumentarfilms "Schicksal und Vermächtnis", der unter der Regie von Alfred Ehrhardt entstand und in dem Wieman spricht

1954

Auf Betreiben von Mathias Wieman wird das Theaterstück "Der Durchbruch" des Autors Bruno Gluchowski beim WDR als Hörspiel umgearbeitet und 1954 urgesendet.

Der Autor, der seit 1922 selber unter Tage arbeitete, nahm zwei Grubenunglücke zum Anlass dieses Stück zu schreiben. Es entstanden daraus eine Erzählung, ein Roman und ein 1937 uraufgeführtes Theaterstück. 

Das Sendeband wurde jedoch später gelöscht und 1989 im Tontrickstudio als Privatkopie der Ursendung nachgearbeitet.

In den Dokumenten des WDR ist jedoch keine Sprachrolle Wiemans bei diesem Hörspiel zu entnehmen.

Dies zeigt, das Wieman auch über die eigene Rezitationstätigkeit hinaus, da wo er meint, das anspruchsvolle Stücke auch einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden sollten, aktiv wird. 

08.01.1954

Aufnahmen einer Lesung "Minneke Poes" eine flämische Idylle von Felix Timmermans  beim NDR - 20'30" - Sprecher: Mathias Wieman

ausgestrahlt am 27.05.1954 durch den NDR

15.01.1954

bis

19.01.1954

und

25.01.1954

 

Aufnahmen zu dem Hörspiel "Königliche Hoheit" von Thomas Mann, unter der Regie von Ulrich Lauterbach  beim HR - Teil 1: 74'40" - Teil 2: 72' 20" -

Die Sprecher und Rollen:

Mathias Wieman (Dr. Roul Überbein), Rudolf Fernau (Großherzog Albrecht 2), Dietrich Haugk (Prinz Klaus Heinrich), Edith Heerdegen (verh. Fürstin zu Ried-Hohenried), Rudolf Kalvius (Baron von Knobelsdorf, Minister), Werner Siedhoff (Johann Albrecht 3, Vater von Albrecht), Erich Thormann (Dr. Krippenreuther, Finanzminister), Boy Gobert (Herr von Ranzau), Inge Langen (Imma Spoelmann), Käthe Haack (Gräfin Löwenjaul), Erich Ponto (Samuel Spoelmann, amerik. Millionär), Heinrich Troxbömker (Graf Bühl, Oberhofmarschall), Siegfried Wischnewski (Dr. Sammet) --

ausgestrahlt am 08.03. + 15.03.1954 durch den HR

02.02.1954

Ausstrahlung der am 10.07.1953 aufgezeichneten Hörspielfassung von der "Der Turm" von Hugo von Hofmannsthal  beim WDR, unter der Regie von Ludwig Cremer - 88'55" -  

Mathias Wieman spricht die Rolle des Arztes

25.02.1954

Uraufführung des Films "Eine Liebesgeschichte", der unter der Regie von Rudolf Jugert entstand, in Hannover

08.03.1954

und

15.03.1954

Ausstrahlung des im Januar 1954 aufgezeichneten Hörspiels "Königliche Hoheit" von Thomas Mann, unter der Regie von Ulrich Lauterbach  beim HR - Teil 1: 74'40" - Teil 2: 72' 20" -

21.03.1954

Aufnahmen zu dem Hörspiel "Die guten Boten" von Heinz Schwitzke und Georg Eilert, unter der Regie von Gustav Burmester  beim NDR - 49'30" -

Die Sprecher und Rollen:

Mathias Wieman (Johannes), Karl Kuhlmann (Matthäus), Will Quadflieg (Markus), Walter Frank (Lukas)

ausgestrahlt am 16.04.1954 durch den NDR

23.03.1954

Aufnahmen einer Lesung "Der Spanische Rosenstock"  von Werner Bergengruen  beim NDR - 48´30" - Sprecher: Mathias Wieman

ausgestrahlt am 16.04.1954 durch den NDR

27.03.1954

Aufnahmen einer Lesung "Das kleine Wunder"  von Paul Gallico  beim NDR in der Reihe "Am Morgen vorgelesen" - 27´15" - Sprecher: Mathias Wieman

04.04.1954

und

31.05.1954

Aufnahmen von 7 der 10 Folgen "Geschichten aus Tausend und eine Nacht"    beim HR - - jeweils ca. 27´00" - Sprecher: Mathias Wieman

ein Ausstrahlung konnte nicht recherchiert werden - prüfen

26.04.1954

Ausstrahlung einer Lesung "Der Spanische Rosenstock"  von Werner Bergengruen  durch den NDR - 48´30" - Sprecher: Mathias Wieman

ausgestrahlt am 23.03.1954 beim NDR

17.04.1954

Fernsehausstrahlung des Films "Klein Dorrit", um 20:30 Uhr im Deutschen Fernsehen

28.04.1954

Die Sängerin Erna Berger und der Schauspieler Mathias Wieman besuchen die Deutsche Schule in Montevideo (Uruguay), eine dreisprachige Begegnungsschule. Er hält dort eine Autorenlesung - als "Kulturbotschafter"

.... die Bundesrepublik war noch nicht souverän und unterhielt noch keine eigenständigen diplomatischen Beziehungen - "nach den unseligen Erfahrungen mit der nationalsozialistischen Kulturpropaganda eine vorsichtige Selbstdarstellung der deutschen Kultur."  Nicht die Bundesregierung selbst wurde im Ausland kulturpolitisch aktiv, sondern sie schickte "Botschafter des guten Willens" in die Welt, um ihr "die guten Seiten Deutschlands zu zeigen und das Vertrauen anderer Völker wiederzugewinnen." so damals das Auswärtige Amt zu Bonn.

27.05.1954

Ausstrahlung einer Lesung "Minneke Poes" eine flämische Idylle von Felix Timmermans  durch den NDR - 20'30" - Sprecher: Mathias Wieman

aufgezeichnet am 08.01.1954 beim NDR

00.05.1954

Wieman macht eine Südamerika Tournee durch Argentinien, Brasilien, Chile und Uruguay, wo er vor den Angehörigen der deutschen Kolonien Märchen und Gedichte vortrug, mit Vorliebe Goethe

08.05.1954

Hamburger Abendblatt vom 08.05.1954:

»Karte von Mathias Wieman aus Sao Paulo in Brasilien: Hier mitten im Verkehrszyklon dieses wuchernd aufschießenden Wolkenkratzer-Urwalds - jede Stunde drei Häuser fertig! -, erblicke ich vor der Hauptpost das "Hamburger Abendblatt"! Ein heimischer Gruß, den ich herzlich erwidere!"«

04.04.1954

und

31.05.1954

Aufnahmen von 3 der 10 Folgen "Geschichten aus Tausend und eine Nacht"    beim HR - - jeweils ca. 27´00" - Sprecher: Mathias Wieman

ein Ausstrahlung konnte nicht recherchiert werden - prüfen

11.06.1954

Uraufführung des Films "Herz der Welt" in den Kinos der DDR

Er wurde dort mit einem Prolog versehen, der von dem bedeutenden Schauspieler Eduard von Winterstein gesprochen wurde. Darin heißt es, dass der Bonner Regierung dieser humanistische Film unerwünscht sei, denn sie unternehme alles, der Öffentlichkeit diesen Film vorzuenthalten. (...) Harald Braun teilte übrigens von Winterstein in einem freundlichen Brief vom 1. Juli 1954 mit, dass sein Film mit Hilfe staatlicher Bürgschaften hergestellt worden und auf der Berlinale 1953 mit dem offiziellen Regierungspreis für gesinnungsbildende Filme ausgezeichnet worden sei. Winterstein möge dies bitte den betreffenden Stellen in der DDR mitteilen. 

Dieser Vorgang führte dazu, dass der Interministerielle Prüfungsausschuss für Ost/West-Filmfragen anregte, in alle Verträge mit der DDR solle der Passus aufgenommen werden, "ein Film dürfe nur ohne sinnverändernde und sinnentstellende Zusätze dort aufgeführt werden".
(Walter Euchner - Unterdrückte Vergangenheitsbewältigung: Motive der Filmpolitik in der Ära Adenauer, in: Gegen Barberei. Essays Robert M. W. Kempner zu Ehren. Herausgegeben von R. Eisfeld und J. Müller, Frankfurt/Main 1989, S. 350)

25.06.1954

Uraufführung des Films "Solange Du da bist"  in den Kinos der DDR

00.09.1954

Beginn der Aufnahmen zu dem Roberto Rossellini Film "Angst" nach Stefan Zweigs Novelle im Pharmakologischen Instituts der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität zu München, mit ihm und Ingrid Bergman in der Hauptrolle.

Wieman in der Rolle des Professors Albert Wagner, der seine Frau (Ingrid Bergman) durch Psychoterror beinahe in den Selbstmord treibt.

Die Beziehung zwischen Roberto Rossellini und Ingrid Bergman war angespannt und diverse finanzielle Misserfolge belasteten die Beziehung der beiden.

Wieman, der fühlte wie verzweifelt Ingrid Bergman war, sagte eines Tages zu ihr: "Sie werden zerbrechen. Sie werden wahnsinnig, wenn sie so weitermachen. Warum verlassen sie Roberto nicht?" 

Ingrid Berman war entsetzt über diese Empfehlung und sah dies zu diesem Zeitpunkt noch als unmöglich an,  jedoch 3 Jahre später (am 8.11.1957) wurden Roberto Rossellini und Ingrid Bergman geschieden. (16)

07.10.1954

Aufnahmen zu dem Hörspiel "Die Feigenblatt-Gondel" von Walter Meckauer, unter der Regie von Ludwig Cremer  beim NDR - 66'20" -

Die Sprecher und Rollen:

Mathias Wieman (Li - ein Chinese), Ludwig Linkmann (San - Li´s Vater), Jacob Tiedtke (Vater Tsui), Heinz Sailer (Herr Lung Afung), Gisela Pelzer (Fräulein Mawong), Hannelore Schroth (Hungtau - Li´s Frau), Gustl Busch (Hua - Dienerin), Walter Grüters (Herr Chi) Willy Maertens (Beamter), Alexander Hunzinger (Zeitungshändler), Kornelia Boje, Rudolf Fenner, Heinz Klevenow, Hermann Kner, Erna Nitter, Isa Roland, Eric Schildkraut, Friedrich Schütter

Der Inhalt:

Die Handlung des Hörspiels "Die Feigenblatt-Gondel" zeichnet das Schicksal des Chinesen Li, der von der Meditation unter dem heimatlichen Feigenbaum am Bach, gleichsam auf einem Blatt dieses Baumes, in sein Leben hinausgleitet. 

Das Schicksal führt ihn zunächst in die Bahn, die ihm von seinem Vater vorgezeichnet war: Den Kaufmannsberuf. Er kann jedoch seinen Wunsch, Schreiben zu lernen und der Weisheit Taos als Dichter zu leben, ebenfalls verwirklichen. Gegen den Willen seines Vaters heiratet er. Sein Beruf als "Schreiber" sichert sodann der zärtlich geliebten Familie, Frau und Tochter, den Lebensunterhalt, während Li gleichzeitig als Dichter und Philosoph einen beachtlichen Ruf erringt. 

Diese Dreiheit "Beruf", "Familie", "Philosophie" füllt sein Leben vollständig aus. Aus ihm wird er herausgerissen, als er zum Begräbnis seines Vaters fährt und bei der Rückkehr von den Wirren des chinesisch/japanischen Krieges gepackt wird. 

Aus der Internierung kann er entfliehen, doch Familie und Haus findet er nicht mehr vor. Eine Bombe war gefallen. 

Der Flüchtling aus seiner chinesischen Heimat wird bei der Landung in San Franzisco von dem Beauftragten des chinesischen Bankiers empfangen, der dem Dichter und Philosophen Li in der gemeinsamen Internierungszeit diesen letzten Ausweg gewiesen hatte. 

Im Ablauf des Hörspiels gewinnt das Leben des Chinesen Li, das er aus seiner Sicht erzählt, in den entscheidenden Phasen dramatische Gestalt.

Ausgestrahlt am 21.10.1954 durch den NDR

29.10.1954

Uraufführung des Films "Der letzte Sommer"  ("Das Attentat") in Düsseldorf, der unter der Regie von Harald Braun entstand.

Neben Wieman spielten u.a.: Hardy Krüger, Brigitte Horney, Liselotte Pulver, Nadja Tiller, Werner Hinz.  Der Film wurde von Liselotte Pulver als Misserfolg eingestuft. (22)

Friederike Mat schrieb hierzu: 

»Wie grandios gestaltete  Wieman zum Beispiel den "weisen Diktator" in dem Streifen "Der Letzte Sommer" ("Das Attentat"). Statt sich an ein effektvolles Klischee zu halten, zeichnet er die ganze Problematik dieses sehenden Mannes an der Spitze eines blinden Volkes, der zwischen vielerlei Konflikten  und schlechten Ratschlägen einen Weg sucht, nur das Beste will und in Einzelfällen dennoch Missverständnisse und Hass erntet.« (71)

05.11.1954

Uraufführung des Films "Angst", der unter der Regie von Roberto Rossellini entstand, in Hamburg

Friederike Mat schrieb hierzu: 

»Eine seiner schönsten und größten Aufgaben fand Wieman als Partner von Ingrid Bergman in dem Ariston-Gloria-Film "Angst". Gleichzeitig auch eine Aufgabe, die das Weltinteresse auf diesen herrlichen Charakterschauspieler aus Deutschland lenkte. Schließlich geht ja jeder Bergman-Film - egal ob er in Amerika, in Italien oder in München gedreht wurde - durch ganz Europa und in die Neue Welt.

Dennoch weiß man sehr gut, das Wieman nicht um solcher Überlegungen Willen die Rolle annahm. "Es ist eine gute Rolle, und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einer Künstlerin vom Format Ingrid Bergmans", sagte er, als er das Drehbuch gelesen hatte. Ungefähr zur gleichen Zeit sagte Ingrid in Rom: "Ich freue mich auf die Arbeit mit Wieman. Es war schon immer mein großer Traum, einmal mit diesem Mann vor der Kamera zu stehen." Sie sind einander Würdig, diese beiden großen europäischen Darstelle. Als Menschen und als Künstler« (71)

Gama im Tageblatt Linz vom 5.12.1969:

»Die Zusammenarbeit mit Ingrid Bergman in dem Rossellini-Film „Angst" brachte ihm nicht den internationalen Durchbruch, da dieser Film am Drehbuch scheiterte. Ein so geistiger Schauspieler wie Wieman brauchte eben entsprechende Drehbücher, die es ihm erlaubten, Schicksale zu gestalten. Darum ist es auch nicht verwunderlich, dass er dem deutschen Film in den letzten Jahren fernblieb.«

16.11.1954

Im Jahre 1938 sandte Bruno Gluchowski, ein Dortmunder Bergmann, dem Filmschauspieler Mathias Wieman das Manuskript eines Filmes zu. 

Es erzählte in der Haupthandlung von der Kameradschaft einer durch ein Grubenunglück eingeschlossenen Bergmannsgruppe, es wollte aber auch das andere, stillere Leben der Ruhrbergleute zeigen, ihren Alltag und ihre kleinen Freuden. 

Mathias Wieman fuhr nach Dortmund und lebte dann wochenlang an der Seite des unbekannten Bergmanns. Schließlich war das Drehbuch fertig - ein Buch, das die Wahrheit nicht scheute. 

Da es damals aber nicht sehr günstig mit dem Nachwuchs für den Bergbau aussah, lehnte Dr. Goebbels den Filmplan ab. 

1953 erinnerte sich Wieman wieder an den Bergmann Bruno Gluchowski, und das Film-Drehbuch von 1938 wurde zum Manuskript eines Hörspiels, das 1954 produziert und am 16.11.1954 gesendet wurde.

02.12.1954

Nach ca. 2 Wochen Probezeit, wurde das auf eine Stunde zusammengestrichene Theaterstück von Thornton Wilder "Unsere Kleine Stadt" im ARD-Fernsehen, als eine Produktion des WDR, live ausgestrahlt - 20:35 bis 21:35. In den Hauptrollen Mathias Wieman, Liselotte Pulver, Michael Heltau, Gert Tellkampf.  (22) Unter der Regie von Harald Braun.

Die gesendete TV-Fassung gilt  - wegen der aus heutiger Sicht geradezu abenteuerlich anmutenden Mitschnittmethoden - als eine elektronische Rarität.

 

bei der ARD oder beim WDR-Fernsehen genauere Daten anfordern

 

Thornton Wilders mit dem Pulitzer-Preis geadeltes Schauspiel aus dem Jahre 1938, das vom Alltag in einer amerikanischen Kleinstadt erzählt, war nach dem Zweiten Weltkrieg auch an den Bühnen Europas ein sensationeller Erfolg. 

Dramatischer Höhepunkt des Dreiakters sind die Szenen, in denen eine Verstorbene für einen einzigen Tag noch einmal auf die Erde zurückkehren darf, aber von den Lebenden so enttäuscht ist, daß sie sich ins Totenreich zurücksehnt. 

20.12.1954

-

07.01.1955

08.01.1955

03.06.1955

11.02.1955

Aufzeichnung einer Lesung "Germanische Götter- und Heldensagen" von Martin Beheim-Schwarzbach ,

20.12.1954

Folge 1: Die Entstehung der Welt -  28´00" -

07.01.1955

Folge 2: Der Kampf mit dem Riesen -  27´45" -

Folge 3: Götterdämmerung -  27´50" -

08.01.1955

Folge 4: Siegfried der Drachentöter -  25´10" -

Folge 5: Die Nibelungen -  28´30" -

03.06.1955

Folge 6: Wieland, der Schmied -  28´00" -

Folge 7: Der krieg um Gudrun -  28´10" -

11.02.1955

Folge 8: Parsifal, der Ritter vom Gral -  28´10" -

Lesung durch Mathias Wieman - Kinderfunk

xx.xx.1954

x

 
00.00.1955

oder 1952

Mathias Wieman liest jeden Sonntag Mittag über den UKW-Sender Nord Geschichten aus der Bibel von Martin Beheim-Schwarzbach, einem nach Hamburg zurückgekehrtem Emigranten.

laut NDR handelt es sich hierbei um Die griechischen Götter- und Heldensagen 

die in 1955 in 12 Folgen a ca. 25 Min. aufgenommen

Recherchieren ob es sich hierbei um 2 verschiedene Sachen handelt

00.00.1955

Gedenksendung zum 150. Geburtstag von H. Ch. Andersen mit Mathias Wieman - NDR

05.01.1955

 

Ausstrahlung der am 20.12.1954  aufgezeichneten Folge 1 der Reihe "Germanische Götter- und Heldensagen"  "Die Entstehung der Welt" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 28´00"  - im Kinderfunk

07.01.1955

08.01.1955

Aufzeichnung der Lesungen "Germanische Götter- und Heldensagen" von Martin Beheim-Schwarzbach ,

07.01.1955

Folge 2: Der Kampf mit dem Riesen -  27´45" -

Folge 3: Götterdämmerung -  27´50" -

08.01.1955

Folge 4: Siegfried der Drachentöter -  25´10" -

Folge 5: Die Nibelungen -  28´30" -

Lesung durch Mathias Wieman - Kinderfunk

19.01.1955

 

Ausstrahlung der am 07.01.1955  aufgezeichneten Folge 2 der Reihe "Germanische Götter- und Heldensagen"  "Der Kampf mit dem Riesen" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 27´45"  - im Kinderfunk

02.02.1955

 

Ausstrahlung der am 07.01.1955  aufgezeichneten Folge 3 der Reihe "Germanische Götter- und Heldensagen"  "Götterdämmerung" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 27´50"  - im Kinderfunk

05.02.1955

Aufnahmen zu dem Hörspiel "Ein Weg von acht Minuten" von Fred von Hoerschelmann, unter der Regie von Gustav Burmester  beim NDR - 60'00" -

Die Sprecher und Rollen:

Mathias Wieman (Brissot), Heinz Klevenow (Godart), Hannelore Schroth (Isabelle), Hermann Lenschau (Michel), Anneliese Römer (Denise), Eric Schildtkraut (Kellner), Wolfgang Kaehler (Junger Mann), Waldemar Staegemann (Alter Mann), Adalbert Kriwat (Wächter), Mita von Ahlefeld (Wirtschafterin), Heinz Ladiges (Sprecher) -

ausgestrahlt am 10.03.1955 durch den NDR- und in einer Wiederholung am 26.04.1955

11.02.1955

Aufzeichnung einer Lesung "Germanische Götter- und Heldensagen" von Martin Beheim-Schwarzbach ,

11.02.1955

Folge 8: Parsifal, der Ritter vom Gral -  28´10" -

Lesung durch Mathias Wieman - Kinderfunk

16.02.1955

Ausstrahlung der am 07.01.1955  aufgezeichneten Folge 4 der Reihe "Germanische Götter- und Heldensagen"  "Siegfried der Drachentöter" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 25´10"  - im Kinderfunk

01.03.1955

im ersten Märzheft der Film Revue ist zu lesen das Mathias Wieman  bei der großen BAMBI Umfrage auf Platz 16. (mit 547 Stimmen) gekommen ist.

02.03.1955

Ausstrahlung der am 07.01.1955  aufgezeichneten Folge 5 der Reihe "Germanische Götter- und Heldensagen"  "Die Nibelungen" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 28´30"  - im Kinderfunk

04.03.1955

Aufnahmen zu dem Hörspiel "Das Brennglas" von Charles Morgan, Übersetzung durch Alfred H. Unger, unter der Regie von Ludwig Cremer  beim WDR - 88'25" -

Die Sprecher und Rollen:

Mathias Wieman (Christopher Terriford), Gisela von Collande (Mary, seine Frau), Will Quadflieg (Toni Lack), Alice Verden (Lady Terriford), Romuald Pekny (Mister Hardlip), Wilhelm Pilgram (Lord Henry Strait), Heinz Schacht  (Inspektor Wigg), Kurt Horwitz (Montague Winthrop, Premierminister)

ausgestrahlt am 07.07.1955 durch den WDR

20.04.1955

 

Ausstrahlung der am 07.01.1955  aufgezeichneten Folge 8 der Reihe "Germanische Götter- und Heldensagen"  "Parsifal, der Ritter vom Gral" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 28´10"  - im Kinderfunk

03.06.1955

Aufzeichnung der Lesungen "Germanische Götter- und Heldensagen" von Martin Beheim-Schwarzbach ,

03.06.1955

Folge 6: Wieland, der Schmied -  28´00" -

Folge 7: Der krieg um Gudrun -  28´10" -

Lesung durch Mathias Wieman - Kinderfunk

03.06.1955

04.06.1955

11.09.1955

 

Aufzeichnung der Lesungen "Griechische Götter- und Heldensagen" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 12 Folgen a ca. 25 Minuten -

03.06.1955

Folge 01: "Die Götter und die Titanen" -  26´55"

Folge 02: "Die zwölf Taten des Herakles" -  28´00"

04.06.1955

Folge 03: "Die Fahrt der Argonauten" -  27´55"

Folge 04: "Herakles Leben und Ende" -  27´25"

11.09.1955 bis 13.09.1955

Folge 05: "Ödipus und sein Geschlecht" -  27´35"

Folge 06: "Theseus von Athen" -  25´10"

Folge 07: "Der Raub der Helena" -  22´00"

11.09.1955 bis 15.09.1955

Folge 08: "Die Belagerung Trojas" -  24´50"

Folge 09: "Der Groll des Achilles" -  26´20"

Folge 10: "Trojas Untergang" -  28´35"

11.09.1955 bis 01.10.1955

Folge 11: "Odysseus Irrfahrten" -  28´00"

Folge 12: "Odysseus Heimkehr" -  23´40"

Lesung durch Mathias Wieman - Kinderfunk

07.09.1955

Ausstrahlung des am 04.03.1955 aufgezeichneten Hörspiels "Das Brennglas" von Charles Morgan, Übersetzung durch Alfred H. Unger, unter der Regie von Ludwig Cremer  durch den WDR - 88'25" -

Mathias Wieman spricht die Rolle des Christopher Terriford

07.09.1955

Ausstrahlung der am 07.01.1955 aufgezeichneten Folge 6 der Reihe "Germanische Götter- und Heldensagen"  "Wieland, der Schmied" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 28´00"  - im Kinderfunk

07.09.1955

Ausstrahlung der am 03.06.1955 aufgezeichneten Folge 1 der Reihe "Griechische Götter- und Heldensagen"  "Die Götter und die Titanen" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 26´55"  - im Kinderfunk - gelesen von Mathias Wieman - 

11.09.1955

Aufzeichnung von Lesungen "Griechische Götter- und Heldensagen" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 12 Folgen a ca. 25 Minuten -

11.09.1955 bis 13.09.1955

Folge 05: "Ödipus und sein Geschlecht" -  27´35"

Folge 06: "Theseus von Athen" -  25´10"

Folge 07: "Der Raub der Helena" -  22´00"

11.09.1955 bis 15.09.1955

Folge 08: "Die Belagerung Trojas" -  24´50"

Folge 09: "Der Groll des Achilles" -  26´20"

Folge 10: "Trojas Untergang" -  28´35"

11.09.1955 bis 01.10.1955

Folge 11: "Odysseus Irrfahrten" -  28´00"

Folge 12: "Odysseus Heimkehr" -  23´40"

Lesung durch Mathias Wieman - Kinderfunk

14.09.1955

Ausstrahlung der am 07.01.1955 aufgezeichneten Folge 7 der Reihe "Germanische Götter- und Heldensagen"  "Der krieg um Gudrun" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 28´10"  - im Kinderfunk

14.09.1955

Ausstrahlung der am 03.06.1955 aufgezeichneten Folge 2 der Reihe "Griechische Götter- und Heldensagen"  "Die zwölf Taten des Herakles" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 28´00"  - im Kinderfunk - gelesen von Mathias Wieman -

15.09.1955

Uraufführung des Films "Reifende Jugend", der unter der Regie von Ulrich Erfurth entstand

21.09.1955

Ausstrahlung der am 04.06.1955 aufgezeichneten Folge 3 der Reihe "Griechische Götter- und Heldensagen"  "Die Fahrt der Argonauten" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 27´55  - im Kinderfunk - gelesen von Mathias Wieman -

28.09.1955

Ausstrahlung der am 04.06.1955 aufgezeichneten Folge 4 der Reihe "Griechische Götter- und Heldensagen"  "Herakles Leben und Ende" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 27´25" - im Kinderfunk - gelesen von Mathias Wieman -

05.10.1955

Ausstrahlung der am 11.09.1955 aufgezeichneten Folge 5 der Reihe "Griechische Götter- und Heldensagen"  "Ödipus und sein Geschlecht" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 27´35" - im Kinderfunk - gelesen von Mathias Wieman -

12.10.1955

Ausstrahlung der am 11.09.1955 aufgezeichneten Folge 6 der Reihe "Griechische Götter- und Heldensagen"  "Theseus von Athen" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 25´10" - im Kinderfunk - gelesen von Mathias Wieman -

14.10.1955

Uraufführung des Filmes "Begnadete Hände, Tilman Riemenschneider - seine Zeit, Sein Leben, sein Werk" produziert vom Filmemacher Alfred Erhardt im Jahre 1955. Sprecher des Filmes Manfred Hausmann und Mathias Wieman. 

Wiederentdeckt von Dr. Jörg Rosenfeld, Berlin, und Dr. David Klemm, Hamburg, die den Film 2004 im Staatsarchiv Hamburg wieder entdeckt haben. Mit freundlicher Unterstützung des Cinemax.

19.10.1955

Ausstrahlung der am 11.09.1955 aufgezeichneten Folge 7 der Reihe "Griechische Götter- und Heldensagen"  "Der Raub der Helena"  von Martin Beheim-Schwarzbach , - 22´00" - im Kinderfunk - gelesen von Mathias Wieman -

26.10.1955

Ausstrahlung der am 11.09.1955 aufgezeichneten Folge 8 der Reihe "Griechische Götter- und Heldensagen"  "Die Belagerung Trojas" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 24´50" - im Kinderfunk - gelesen von Mathias Wieman -

02.11.1955

Ausstrahlung der am 11.09.1955 aufgezeichneten Folge 9 der Reihe "Griechische Götter- und Heldensagen"  "Der Groll des Achilles" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 26´20" - im Kinderfunk - gelesen von Mathias Wieman -

09.11.1955

Ausstrahlung der am 11.09.1955 aufgezeichneten Folge 10 der Reihe "Griechische Götter- und Heldensagen"  "Trojas Untergang" von Martin Beheim-Schwarzbach , - 28´35" - im Kinderfunk - gelesen von Mathias Wieman -

15.11.1955

Aufzeichnung von Auszügen aus Stefan Zweigs Essay "Monotonisierung der Welt"  beim WDR - 22'00" - 

Ausstrahlung durch den WDR am 21.11.1956

16.11.1955

Ausstrahlung der am 11.09.1955 aufgezeichneten Folge 11 der Reihe "Griechische Götter- und Heldensagen"  "Odysseus Irrfahrten"  von Martin Beheim-Schwarzbach , - 28´00" - im Kinderfunk - gelesen von Mathias Wieman -

23.11.1955

Ausstrahlung der am 11.09.1955 aufgezeichneten Folge 12 der Reihe "Griechische Götter- und Heldensagen"  "Odysseus Heimkehr"  von Martin Beheim-Schwarzbach , - 23´40" - im Kinderfunk - gelesen von Mathias Wieman -

??.??.1955

Aufzeichnung von Auszügen aus James Weldon Johnsons Text "Die Schöpfungen"  beim WDR - 05'05" - 

Ausstrahlung durch den WDR am 30.11.1955

30.11.1955

Ausstrahlung von am ??.??.19?? aufgezeichneten Auszügen aus James Weldon Johnsons Text "Die Schöpfungen"  beim WDR - 05'05" - 

10.01.1956

Aufnahmen einer Lesung "Der Bettler"  von Hermann Hesse  beim NDR  - 42´20" - Sprecher: Mathias Wieman

Ausstrahlung durch den NDR am 15.01.1956

10.01.1956

Aufnahmen einer Lesung "Der Großinquisitor"  aus dem Roman "Die Brüder Karamsow" von Fjodor Michaljowitsch Dostojewski  beim NDR  - 46´00" - Sprecher: Mathias Wieman

Ausstrahlung nicht feststellbar - recherchieren

17.01.1956

Deutsche Zeitgeschichte 1946 mit Mathias Wieman -

NDR

ergänzen

22.01.1956

Aufnahmen einer Lesung "Der Großinquisitor"  aus dem Roman "Die Brüder Karamsow" von Fjodor Michaljowitsch Dostojewski  beim NDR  - 16´40" - Sprecher: Mathias Wieman

Ausstrahlung durch den NDR am 29.01.1956

22.01.1956

Aufnahmen einer Lesung "Die Kameraden" und "Die Wüste"  aus dem Roman "Wind, Sand und Sterne" von Antoine de Saint Exupery beim NDR  - 39´20" -

Ausstrahlung durch den NDR am 22.02.1956

01.02.1956

Aufzeichnung und Ausstrahlung des Märchens "Die Springer" (Hans Christian Andersen) - 4'30" - für die Kinderfunksendung des WDR, "Der kleine Sandmann bin ich" 

15.01.1956

Ausstrahlung der am 10.01.1956 aufgezeichneten Lesung "Der Bettler"  von Hermann Hesse  beim NDR  - 42´20" -  

29.01.1956

Ausstrahlung einer Lesung "Der Großinquisitor"  aus dem Roman "Die Brüder Karamsow" von Fjodor Michaljowitsch Dostojewski  beim NDR  - 16´40"

aufgezeichnet am 22.01.1956

09.02.1956

Aufzeichnung und Ausstrahlung der Märchen "Rotkäppchen" (xxxx) - ?'??" -, "Frau Holle" (Gebrüder Grimm) - 7'05" -, "Der Rumpelstilzchen" (Gebrüder Grimm) - 7'00" -, "Der Kleine Häwelmann" (Theodor Storm) - 7'40" -, für die Kinderfunksendung des WDR, "Der kleine Sandmann bin ich" 

Die Märchen "Der Rumpelstilzchen" wurde ebenfalls am 01.01.1993 im WDR ausgestrahlt und "Der kleine Häwelmann" am 02.01.1993 und am 24.05.1999 in der Reihe "Als das Wünschen noch geholfen hat - Tausendundein Märchen im WDR"

13.02.1956

Aufnahmen einer Lesung "Gottes Gesandter" aus dem Roman "Gösta Berling" von Selma Lagerlöf beim NDR  - 43´05" -

Ausstrahlung durch den NDR am 26.02.1956

22.02.1956

Ausstrahlung einer Lesung "Die Kameraden" und "Die Wüste"  aus dem Roman "Wind, Sand und Sterne" von Antoine de Saint Exupery beim NDR  - 39´20" -

aufgezeichnet am 22.01.1956

26.02.1956

Ausstrahlung einer Lesung "Gottes Gesandter" aus dem Roman "Gösta Berling" von Selma Lagerlöf beim NDR  - 43´05" -

aufgezeichnet am 13.02.1956

29.02.1956

Aufzeichnung und Ausstrahlung der Märchen "Die zwölf Jäger" (Gebrüder Grimm) - 7'05" -, "Jorinde und Joringel" (Gebrüder Grimm) - 8'40" -, für die Kinderfunksendung des WDR, "Der kleine Sandmann bin ich" 

Die Märchen "Jorinde und Joringel" wurde ebenfalls am 01.01.1993 im WDR ausgestrahlt

00.03.1956

In der "Film Revue" ist zu lesen: Mathias Wieman kommt bei der Bambi Wahl der beliebtesten männlichen Schauspieler auf Platz 20 

08.03.1956

Aufzeichnung der Erzählung "Leichte Erde" aus "Die Sultansrose und andere Erzählungen"  von Werner Bergengruen - 6'10" -

Ausstrahlung am 03.04.1961 durch den NDR

08.03.1956

Aufzeichnung der Erzählung "Die Ostergnade" von Werner Bergengruen - 43´50" - 

Ausstrahlung am 02.04.1956 durch den NDR

08.03.1956

Aufzeichnung der Erzählung "Die Legende des Baalschem" aus "Die Sultansrose und andere Erzählungen"  von Martin Buber - 35´00" -  -

Ausstrahlung am 26.03.1956 durch den NDR

08.03.1956

Aufzeichnung der Erzählungen "Vom Onkel des Barbiers, dem von einem Zirkustiger der Kopf angebissen" und "Unsere kleinen braunen Brüder von den Philippinen" von William Saroyan - 20´00" / 19´30" (39'30") -

Ausstrahlung am 11.03.1956 durch den NDR

11.03.1956

Ausstrahlung der Erzählungen "Vom Onkel des Barbiers, dem von einem Zirkustiger der Kopf angebissen" und "Unsere kleinen braunen Brüder von den Philippinen" von William Saroyan - 20´00" / 19´30" (39'30") -

aufgezeichnet am 08.03.1956 durch den NDR

13.03.1956

Aufzeichnung und Ausstrahlung der Märchen "Dornröschen" (Gebrüder Grimm) - 8'33" -, "Das Eselein" (Gebrüder Grimm) - 8'25" -,  für die Kinderfunksendung des WDR, "Der kleine Sandmann bin ich" 

19.03.1956

Aufzeichnung des Märchen "Der Froschkönig" (Gebrüder Grimm) - 9'18" -, für die Kinderfunksendung des WDR, "Der kleine Sandmann bin ich" 

Ausstrahlungstermin konnte bisher nicht recherchiert werden

19.03.1956

Aufzeichnung der Lesung einer Erzählung "Der tolle Invalide auf dem Fort Ratonneau" (Achim von Armin) - 50´03" - (26'20" + 23'43") - Gefälligkeitsaufnahme des SWF in Baden-Baden

Ausstrahlung: 06.05.1956 über den NDR

19.03.1956

Aufzeichnung der Lesung einer Erzählung "Der Ausgelöschte" aus dem Buch "Dunkles Indien (Rudyard Kipling) - 28´45" - Gefälligkeitsaufnahme des SWF in Baden-Baden -

Ausstrahlung: 08.04.1956 über den NDR

26.03.1956

Ausstrahlung der Erzählung "Die Legende des Baalschem" aus "Die Sultansrose und andere Erzählungen"  von Martin Buber - 35´00" -  -

Aufzeichnung am 08.03.1956 durch den NDR

29.03.1956

Uraufführung des Films "Die Ehe des Dr. med. Danwitz", der unter der Regie von Arthur Maria Rabenalt entstand - in der BRD

02.04.1956

Ausstrahlung der Erzählung "Die Ostergnade" von Werner Bergengruen - 43´50" - 

Aufzeichnung am 08.03.1956 durch den NDR

06.04.1956

Aufzeichnung und Ausstrahlung der Märchen "Sterntaler" (xx) - 2'13" -, "Die Prinzessin auf der Erbse" (Hans Christian Andersen) - 5'00" -, "Der dicke fette Pfannekuchen" (unbekannter Herkunft) - 2'32" -,  für die Kinderfunksendung des WDR, "Der kleine Sandmann bin ich" 

Das Märchen "Der dicke fette Pfannekuchen" wurde am 02.01.1993 und am 14.04.1995 und 31.12.1995 ebenfalls vom WDR ausgestrahlt

08.04.1956

Ausstrahlung der Aufzeichnung vom 19.03 der Lesung einer Erzählung "Der Ausgelöschte" aus dem Buch "Dunkles Indien (Rudyard Kipling) - durch den NDR - 28´45" - Gefälligkeitsaufnahme des SWF in Baden-Baden 

18.04.1956

Aufzeichnung der Lesung einer Erzählung "Der Sarg ist bereit" von Luigi Pirandello - 28´45" - -

Ausstrahlung: 22.05.1979 über den NDR

06.05.1956

Ausstrahlung der Aufzeichnung vom 19.03 der Lesung einer Erzählung "Der tolle Invalide auf dem Fort Ratonneau" (Achim von Armin) - durch den NDR - 50´03" - (26'20" + 23'43") - Gefälligkeitsaufnahme des SWF in Baden-Baden

17.05.1956

Beginn der Proben im Deutschen Volkstheater zu William Faulkners "Requiem für eine Nonne" unter der Regie von Günther Haenel - 

03.06.1956

oder

04.06.

am Deutschen Volkstheater in Wien im Rahmen der Wiener Festwochen als Gavin Stevens, der Verteidiger in William Faulkners "Requiem für eine Nonne" unter der Regie von Günther Haenel - 

Weitere Darsteller und Ihre Rollen: Martha Wallner (Nancy Mannigoe), Marianne Hoppe (Temple Stevens), Heinrich Trimbur (Gowan Stevens, ihr Mann), Benno Smytt (Der Richter),  Egon Jordan (der Gouverneur), Edd Stavnjak (Pete), Ludwig Baha (der Gefängniswärter)  - 

Kostüme Walter Lothka - Bühnenbild (Gustav Manker)

Hans Weigel schreibt:  

"Und Wieman geht scheinbar durch die drei Akte, als ginge er neben dem Geschehen als Stichwortbringer und Schatten; doch ist seine Präsenz der menschliche und geistige Angelpunkt. Ein einziges Mal zu längerer Rede sich sammelnd, setzt er gegen den eruptiven Monolog die Kraft seiner stummen Forderung. Er spielt vor allem, was zwischen den Zeilen steht, und man könnte sich keine bessere Lösung dieser ungewöhnlichen Aufgabe denken." (67)

24.08.1956

Uraufführung des Films "Die Ehe des Dr. med. Danwitz" - in der DDR

31.08.1956

Uraufführung des französischen Films "Si tous les gars du monde" unter dem deutschen Titel "TKX antwortet nicht", der unter der Regie von Christian-Jaque entstand, in den Kinos der BRD.

Wieman spielt den blinden Hobbyfunker Herr Baumann

10.10.1956

Ausstrahlung der am ??.??.19?? aufgezeichneten Auszügen aus Oskcar Wildes Ballade "Die Ballade vom Zuchthaus in Reading"  - 26'35" - durch den WDR

Aufzeichnungstermin bisher nicht recherchieren können

26.10.1956

Aufzeichnung der Erzählung "Die Sternsinger" aus "Das Tryptychon von den Heiligen drei Königen" (Felix Timmermann) - 28´40" - 

Ausstrahlung am 22.12.1956 durch den NDR

16.11.1956

Ausstrahlung der Rundfunkaufzeichnung von Sophokles "Ödipus auf Kolonos" im Österreichischen Rundfunk. Regie: Ernst Schönwiese , Bearbeitung: Rudolf Bayr, Musik: Paul Angerer, Dauer 50 Minuten

Die Sprecher und Darsteller: 

Raoul Aslan (Ödipus), Eduard Volters (Kreoh), Mathias Wieman (Theseus),  Walther Reyer  (Polyneikes), Eva Zilcher (Antigone),  Inge Langen  (Ismene), Otto Kerry  (Koloner), Hans Thimig (Bote), Otto Löwe (Bote), A. Ario, V. Gschmeidler, H.R. Richter, E. Meister, K. Jaggberg, K. Mittner (Chor)

Inhalt:

Mit seiner Tochter Antigone kommt der blinde Ödipus in den Hain der Eumeniden auf Kolonos, wo - wie das Orakel sagt - sein Leidensweg enden soll. Die jüngere Tochter Ismene gesellt sich zu ihm. Hartnäckig weigert sich Ödipus, nach Theben zurückzukehren, was der dort herrschende Kreon gewaltsam erzwingen will, denn erst dann soll in Theben wieder Friede einziehen. Friedlich stirbt Ödipus im heiligen Hain von Kolonos, die Götter haben ihm verziehen.

21.11.1956

Ausstrahlung der am 15.11.1955 aufgezeichneten Auszügen aus Stefan Zweigs Essay "Monotonisierung der Welt"  - 22'00" - durch den WDR  

14.12.1956

am Schauspielhaus Zürich  Wiederaufführung von William Faulkners "Requiem für eine Nonne" unter der Regie von Leopold Lindtberg (13)

mit Heidemarie Hatheyer

gehört mit über 50 Auftritten zu den ganz großen Eindrücken

prüfen ob Wieman mitgespielt hat = als Gavin Stevens in

9.10.55 Uraufführung - mit wem? - auch Wieman??

21.12.1956

Ausstrahlung der im Mai 1956 aufgezeichneten Lesung der Elegie "Brot und Wein"  von Friedrich Hölderlin - 14'50" - durch den NDR  

22.12.1956

Ausstrahlung der am 26.10.1956 aufgezeichneten Lesung der Erzählung "Die Sternsinger" aus "Das Tryptychon von den Heiligen drei Königen" (Felix Timmermann) - 28´40" - 

 

07.02.1957

Uraufführung des Films "Robinson soll nicht sterben", der unter der Regie von Josef von Baky entstand und in dem er König Georg III. spielt.

09.03.1957

am Düsseldorfer Schauspielhaus als Gavin Stevens in William Faulkners "Requiem für eine Nonne" unter der Regie von Leopold Lindtberg (13).

Das Stück wurde zur Eröffnung der Schweizer Woche in Düsseldorf aufgeführt.

in den Rollen: Mathias Wieman (Gavin Stevens), Heidemarie Hatheyer (), Gisela Mattishent (schwarze Dienerin Nancy), Karl Maria Schley (Gowan Stevens), Peter Kuiper (Verbrecher Pete), Hermann Weisse (), Hermann Brand ()

Kurzinhalt: Eine Mutter wird durch die Ermordung eines ihrer Kinder, der durch eien Hinrichtung gesühnt wird, zur Mütterlichkeit, zur Ehe, zum Glauben, zurückgetrieben.

Günther Sawatzki im Kölner Stadtanzeiger 13.03.1959: 

»Mathias Wieman - der als Verteidiger eigentlich der Ankläger im Sinne einer kalvinistischen Obrigkeit ist - hat große Momente jenseits dieser Funktion seiner Rolle; er kann ja nie anklagen ......«

A.S.V. in Frankfurter Allgemeine 13.03.1959: 

»Mathias Wieman gab dem Verteidiger Wärme und volle Dringlichkeit ohne Tremolo.«

Willy h. Thiem in der Frankfurter Abendpost vom 14.03.1959: 

»Mathias Wieman als Verteidiger Gavin Stevens, etwas auf das Seelsorgerische betont ......«

11.03.1957

Uraufführung des Films "TKX antwortet nicht" in den Kinos der DDR

19.04.1957

 

 

Ausstrahlung des Hörspieles und Funkdichtung von Dantes "Dante Aligieri - die göttliche Komödie -  " - in einer Produktion des Bayrischen Rundfunks - Aus dem italienischen und für den Rundfunk bearbeitet von Eckart Peterich - Regie: Otto Kurth, 

Teil 1: Die Hölle - Dauer: 115 Minuten, 28 Sekunden -

Teil 2: Das Fegefeuer - Dauer: 104 Minuten, 20 Sekunden -

Teil 3: Das Paradies - Dauer: 95 Minuten, 30 Sekunden -

Sprecher und Darsteller:

Peter Lühr (Dante), Marianne Hoppe (die angebetete Beatrice), Wolfgang Büttner  (Erzähler, der durch die Hölle begleitet), Walter Süssenguth (Vergil), Hans Clarin, Leo Bardischewski, Hans Raspe, Käthe Gold, Ewald Balser, Friedrich Domin, Bernhard Minetti, Mathias Wieman, und andere.

Zum Werk:

Dante Alighieri wurde 1265 in Florenz geboren. Mit neun Jahren sah er erstmals Beatrice, die er später in seinem Werk verklärt. Sein Engagement im Kampf um die Unabhängigkeit von Florenz führte 1302 zum Todesurteil, das ihn zur Flucht und unstetem Wanderleben zwang. Dante starb 1321 in Ravenna.

22.04.1957

Ausstrahlung oder Aufzeichnung des Hörspiels von ....... "Der Kran" im BR. Regie: x , Bearbeitung: x, Musik: x, Dauer 58 Minuten und 05 Sekunden - Mathias Wieman spricht den .......................

genaueres noch recherchieren

22.04.1957

Ausstrahlung der Rundfunkaufzeichnung von Sophokles "Ödipus auf Kolonos" der im Österreichischen Rundfunk bereits am 16.11.1956 gesendet wurde, durch den BR. 

Regie: Ernst Schönwiese , Bearbeitung: Rudolf Bayr, Musik: Paul Angerer, Dauer 50 Minuten - Mathias Wieman spricht den Theseus

28.04.1957 Ausstrahlung im NDR - Mathias Wieman liest aus einem Nachlaßmanuskript des Malers Emil Nolde: »Malerleben auf Utenwarf." Anschließend erzählen seine Freunde von ihm.

04.05.1957

Aufzeichnung des Hörspieles "Das Geheimnis" von Graham Greene in einer Übersetzung von Peter Sandberg, unter der Regie von Wilhelm Semmelroth, beim WDR - Dauer: 101 Minuten und 15 Sekunden -

Die Sprecher und ihre Rollen:

Wilhelm Pilgram (Dr. Frederick Baston), Gustl Halenke (Anne Callifer), Maria Wimmer (Sora Callifer), Helene Thimig (Mrs. Callifer), Heinz von Cleve (John Callifer), Mathias Wieman (James Callifer), Leonard Steckel (Dr. Kreuzer), Hedwig Wangel (Mrs. Potter), Walter Richter (Pfarrer William Callifer), Trude Meinz (Miss Connolly)

Ausstrahlung durch der WDR am 06.06.1957

25.05.1957

Aufzeichnung der "Totenklage um Samogonsky" von Werner Bergergruen - 2'45" - 

Ausstrahlungstermin bisher nicht recherchierbar

01.06.1957

Ausstrahlung der am ??.05.1957 aufgezeichneten Texte in der Reihe Hörspiele durch den WDR, unter der Regie von Wilhelm Semmelroth.

"Das Gebirge" (August Wilhelm Schlegel) - 6'45", "Der Fluss" (Rudolf G. Binding) - 4'10", "Felder und Äcker" (Stijn Streuvels) - 4'50", Dank an die Natur "Ein Hoch - ihr Menschen, Tiere und Vögel .... " (Knut Hansum) - 1'40"

genauerer Aufzeichnungstermin bisher nicht recherchierbar

06.06.1957

Ausstrahlung des am 04.05.1957 aufgezeichneten Hörspieles "Das Geheimnis" von Graham Greene in einer Übersetzung von Peter Sandberg, unter der Regie von Wilhelm Semmelroth, beim WDR - Dauer: 101 Minuten und 15 Sekunden -

Mathias Wieman spricht die Rolle des James Callifer

18.06.1957

19.06.1957

Aufzeichnung einer Lesung "Die Leutchen um Meister Dachs" von Kenneth Grahame, unter der Redaktion von Rose Marie Schwerin

Folge 1: Im Fluss -  22´35" 

Folge 2: Auf der Landstrasse -  24´20"

Folge 3: Im wilden Wald -  27´00"

Folge 4: Herr Kröt -  27´50"

Folge 5: Kröt´s weitere Abenteuer -  27´47"

Folge 6: Die Heimkehr des Herr Kröt -  28´10" -

Sprecher Mathias Wieman -

ausgestrahlt am 18.06.1957 (Teile 1-3) und am 19.06.1957 (Teile 4-6) - im Kinderfunk

Juli 1957

bis

Aug. 1957

Filmaufnahmen zu "Wetterleuchten um Maria"  - 

Innenaufnahmen im Atelier Salzburg-Parsch - Salzburger, Außenaufnahmen in den Tiroler und Südtiroler Alpen

19.07.1957

Uraufführung des Dokumentarfilms "Ruf der Götter", der unter der Regie von Dietrich Wawrzyn entstand, mit Mathias Wieman als Sprecher.

05.09.1957 Ausstrahlung um 20:25 im Fernsehen -  „Leonardo da Vinci" -  ein Dokumentarfilm über das Werk des großen italienischen Malers - mit Mathias Wieman als Sprecher

13.09.1957

Aufzeichnung von Lesungen aus dem Gedichtsband Aprèslude "  (Gottfried Benn) beim WDR - 13´15" - 

"Teils, Teils" - "Kommt! Kommt! Reden wir zusammen" - "Tristesse" - "Nike" aus den Epilog Gedichten - "Die trunknen Fluten fallen" - "Ein breiter Graben aus Schweigen" - Ein Graben am Fjord" - "Es ist ein Garten" - "Die vielen Dinge" - "Menschen getroffen" - "Letzter Frühling" - "Aprèslude"

Ausstrahlung durch den WDR am 24.11.1957

xx.10.1957

Gemeinsamer Auftritt von Mathias Wieman und dem Chorleiter Hermann Wagner während der Ostdeutschen Kulturtage - in der Jugendherberge ............ mit ostdeutschen Volksliedern und Dichtung

xx.10.1957

Leseabend in Lübek - wann???? was????

10.10.1957

Uraufführung des Films "Wetterleuchten um Maria", der unter der Regie von Louis Trenker entstand

1957 ??

Curt Ries schreibt: 

Wälterlin holt Mathias Wieman nach Zürich. Das war ein großer, schlanker, blonder - jetzt nicht mehr ganz blonder Mann, der am Berliner Deutschen Theater die Heldenrollen gespielt hatte, nicht auftrumpfend, pathetisch, mehr still, in sich gekehrt.

Unvergesslich obwohl er viele Jahre zurücklag, sein Troilus in Shakespeares Stück um den Trojanischen Krieg. Unvergessen auch sein Tellheim zu der Minna von Käthe Dorsch. (56) 

In den Spielzeiten 1957/58 und 1958/59 ist er am Zürcher Schauspielhaus engagiert 

21.11.1957

am Schauspielhaus in Zürich als Faust in Johann Wolfgang Goethes "Faust - der Tragödie erster Teil" unter der Regie von Leopold Lindtberg - Ernst Ginsberg spielt den Mephistopheles (13) 

Tagesspiegel vom 5.12.1969 rückblickend: 

»Wieman tendierte indessen eher zu einer mit klassischen Geist erfüllten Getragenheit, was ihn zur Wiedergabe der so schwer spielbaren Rolle des Faust prädestinierte - neben Ernst Ginsberg als Mephisto. .. Von der Darstellung aus gesehen dominiert in diesem Werk ja im allgemeinen der Zynismus des Höllenfürsten. Hier aber - darüber war man sich einig - hatte unangefochten der Faust den ihm zukommenden ersten Part im Stück.«

29.11.1957 Ausstrahlung  einer Eichendorff-Erzählung von Friedrich Bischoff -  im SWF - „Im Morgenrot" - gelesen von Mathias Wieman.

17.12.1957

 

Mathias Wieman trifft sich im Osnabrücker Hotel Hohenzollern mit   ......... Meincke,  dem Intendanten des Osnabrücker Theaters, zu einem Gespräch.

Anschließend besichtigt er den Ruinenrest seines Elternhauses in der Johannisstrasse, das im Krieg zerbombt wurde.

An dieser Stelle begann auch ein Fernsehteam seine Aufzeichnungen für einen Fernsehbericht, der neben diesen Szenen auch den Auftritt im Theater und im Ratskeller enthielt. Er wurde anschließend in der "Nordschau" des ausgestrahlt. 

17.12.1957

 

als Colonel Edwards, der Untersuchungsrichter  in Henry Denker/ Ralph Berkeys "Zeitgrenze"  im Theater am Domhof in Osnabrück unter der Regie von Leonard Steckel.

Mit auf der Bühne: Karl John, Helmut Lohner, Richard Häussler, Karin Hardt, Ingeborg Körber und andere

 

 Kritik zu Osnabrücker Gastspiel besorgen und einfügen

17.12.1957

Im Anschluss an das Berliner Gastspiel "Zeitgrenze" wurde der Künstler auf der Bühne des Theaters am Domhof zu Osnabrück vom Oberbürgermeister  seiner Geburtsstadt, Helmut Drescher, durch die Verleihung der Justus-Möser-Medaille geehrt.(62)

Mathias Wieman ist der zwölfte Träger dieser Auszeichnung, die für "besondere Leistungen auf dem Gebiete der Kunst und Wissenschaft, die eine Beziehung zu Justus Möser, seinem Werk und seinem Wirken haben", verliehen wird.

Aus der Rede des Oberbürgermeisters (in " Osnabrücker Zeitung" vom 18.12.1957) :

»"Wir ehren mit dieser Verleihung nicht nur den großen Vertreter deutscher Schauspielkunst, sondern gleichzeitig einen Künstler, dessen Wirken sich sichtbar dem Wirken Mösers verbindet.

Die geistige Verwandtschaft mit dem großen Osnabrücker Staatsmann und Schriftsteller Justus Möser scheint in ihrer Familie erblich zu sein, Herr

Wieman. Es mag hier daran erinnert werden, das Ihr verstorbener Onkel,

der Amtsgerichtsrat Dr. Bernard Wieman schon vor Jahrzehnten einer der

eifrigsten und wissendsten Verkünder Mösers vor einer breiten Öffentlichkeit war.

Die Stadt Osnabrück hat bei der Verleihung der Möser-Medaille an Sie, sehr geehrter Herr Wieman, künstlerische Leistung und Geistesverwandtschaft zu Möser gewogen. Wir sehen in Ihnen einen großen Menschendarsteller, der aus der lauten Oberfläche zur durchdringenden Kraft der Tiefe vorstößt. Nach Tausenden und Zehntausenden beziffern sich in dieser Stadt Ihre Bewunderer, die Sie in Jahren und Jahrzehnten von der weißen Wand des Films kennen lernten.

Wir stellen neben den großen Darsteller den großen Sprecher. Ihre Stimme, Herr Wieman, im Funk zu hören, ist nicht nur deshalb Erlebnis weil aus der geistigen Klarheit des Tones Schönheit und Sinn jeder Dichtung entbunden werden, sondern auch weil die Auswahl der Werke die Absicht zeigt wesentliche Werke der deutschen Kunst und der deutschen Sprache zu wahren. In einer Zeit, die mit einem der wenigen noch lebendig wirksamen Bande des Reiches der Deutschen als geistigen Begriffs, mit unserer Sprache so lieblos wie sorglos umgeht, ist diese Sprachkultur ein Aufruf. 

So sehen wir denn auch in Ihnen, sehr geehrter Herr Wieman, einen geistig verwandten Nachfahren unseres "Advocatus Patriae". Wie Möser finden Sie den Weg zu den Menschen, zu ihren elementaren Gefühlen, zu ihren Sorgen und Freuden, zu der großen Gemeinschaft aller Menschen, die in der Hast des Alltags noch innerer Beglückung und Frieden suchen. Das im vorigen Jahrhundert gesprochene Wort Riehls gilt noch heute: "Für uns ist Möser, der prophetische Patriot von Osnabrück, wieder von den Toten erstanden. Er steht mitten in den sozialpolitischen Kämpfen der Gegenwart." 

Indem Sie. Herr Wieman, von der Bühne, von der Leinwand, vom Mikrofon her den Weg zu den Menschen suchen, stehen Sie in Mösers Nachfolge.

Damit aber sind Sie der Medaille wert, die seinen Namen trägt und die ich Ihnen jetzt überreichen darf." 

Der die Amtskette tragende Oberbürgermeister überreichte dem Schauspieler sodann die Medaille und verlas den Text der Urkunde.

 

Mathias Wieman dankte mit Gerhart Hauptmanns Wort aus "Florian Geyer": "Glück ist ein Haus, in dem man zu Gast sein kann, eine Stund´ oder zwei." Er bezeichnete es als große Ehre, das er "noch heiß vom Gefecht einer Vorstellung und inmitten seiner Kollegen", die Medaille entgegennehmen dürfte. "Mein Herz ist bewegt von Dankbarkeit", sagte Wieman, "darf denn überhaupt ein Schauspieler, der nicht wie die übrigen Träger der Justus-Möser-Medaille ein bleibendes Werk hinterlässt, dieser hohen Auszeichnung teilhaftig werden?

Ich bin ein schlechter Osnabrücker. Mit vier Jahren schon musste ich, nach dem Tode meines Vaters, die Stadt verlassen, und seitdem bin ich immer nur durchgewandert, durchgereist. 1922 war ich zum ersten Male mit einer Wandergruppe im Osnabrücker Theater, und heute Abend zum zweiten Mal, und zwar mit einem Stück, das die Richtschnur der Gerechtigkeit dient. Ich bin sehr glücklich.

Der Schauspieler wurde mit Beifall überschüttet. Mit Blumen beladen verließ er die Bühne, um sich anschließend im Friedenssaal bei romantischen Kerzenschein in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück einzutragen.

Im Ratskelle trafen sich die Schauspieler und einige Träger der Justus-Möser-Medaille zu einem fröhlichen Umtrunk.«

Karl Kühling 1959 in Theater in Osnabrück im Wandel der Jahrhunderte: 

»Die Verleihung der Justus-Möser-Medaille an den Schauspieler Mathias Wieman stellte einen Höhepunkt im kulturellen Leben der Stadt während dieser Spielzeit dar. Die Verleihung der Medaille wurde auf der Bühne des Theaters am Domhof durch Oberbürgermeister Helmut Drescher vorgenommen, der auf die geistigen Beziehungen zwischen dem künstlerischen Wirken Mathias Wiemans und der Stadt Osnabrück, in der er geboren wurde, hinwies. Mathias Wieman griff in anmutig geistvoller Stegreifrede das Thema auf und erweiterte es zur allgemein menschlichen Seite. Der Festakt war mit einem Gastspiel verbunden, in dem ein Reiseensemble Henry Denkers und Ralph Berkeys Schauspiel "Die Zeitgrenze" aufführte. Mathias Wieman spielte die Hauptrolle.«

sr. im Osnabrücker Tageblatt vom 20.12.1957:

»Zahlreiche Leseabende, in denen er das Werk der großen Dichter und zeitgenössischen Schriftsteller einem aufgeschlossenen Hörerkreis durch seine eindrucksvolle, völlig unprätentiöse Rezitationskunst lebendig machte, führte ihn durch alle Teile der Bundesrepublik und über ihre Grenzen hinaus. Die großen Bühnen verpflichteten den markanten Charakterdarsteller; einen der wenigen, der die Traditionen der Bassermann, George, Krauß und Jannings auch nach dem Kriege fortsetzte; immer wieder zu Gastspielen.

Das der durchweg von künstlerischen Ambitionen freie deutsche Nachkriegsfilm einem so geistvollen und ernsten Darsteller nicht die Aufgaben zu geben vermochte, die ihn befriedigten, liegt auf der Hand. Es ehrt Mathias Wieman, das er finanziell verlockende Angebote ausschlug und sich ganz auf die Rundfunk- Bühnen- und Rezitationstätigkeit zurückzog. erst in den letzten Jahren sah man ihn ab und an wieder auf der Leinwand.«

Weiter heißt es im gleichen Artikel der Osnabrücker Zeitung (diese Passage ist auch wortwörtlich im Deutschen Bühnenjahrbuch 1959 nach zu lesen):

»Seiner Heimatstadt Osnabrück hat Mathias Wieman stets die Treue gehalten. In früheren Jahren weilte er häufig im Wiemanschen Haus an der Johannisstrasse zu Besuch.

Auch nach dem Kriege kam er mehrfach zu Rezitationsabenden nach Osnabrück. Zuletzt hörten wir ihn bei einer Gedenkfeier zum Schillerjahr im Theater am Domhof. Man darf es begrüßen, das der Rat der Stadt Osnabrück mit der Verleihung der Möser-Medaille diesem bekannten Schauspieler und bedeutenden Sohn unserer Stadt nunmehr eine Ehrung zuteil werden lässt, die seiner würdig ist.«

18.12.1957

Der Rundfunk zeichnete Ausschnitte aus dem Verleihungsakt auf und sendet sie an diesem Tage in den "Funkbildern aus Niedersachsen" 

 

 

über

 

Justus

 

Möser

 

 

Justus Möser (1720-1794)

Bedeutender Jurist, Staatsmann, Literat und Historiker

 

Der Leiter der Verwaltung des Fürst-Bistums Osnabrück äußerte sich in zahlreichen Schriften über Politik, Geschichte, Theater und Literatur. So leistete er, in der Zeit der Aufklärung, einen wichtigen Beitrag zur deutschen Geistesgeschichte. 

 

Eines seiner seinen politischen Ideale war ein freier, in seinem Eigentum gesicherter und durch Selbstverwaltung am politischen Leben mitwirkender, Bauern- und Bürgerstand. 

 

Als Publizist erhielt Justus Möser den Beinamen "Vater der Volkskunde", weil er unzählige Beiträge über Volkskunde und Brauchtum verfasst hatte. Herausragendes historisches Werk war 1768 die "Osnabrückische Geschichte". Literarisch bedeutend sind seine "Patriotischen Phantasien" (1774-78). Hierbei handelt es sich um eine Sammlung von Aufsätzen, die Möser in den von ihm 1756 gegründeten "Wöchentlichen Patriotischen Intelligenzblättern" veröffentlichte.

 

Sowohl Lessing, Herder und Goethe fanden lobende Worte für die Arbeiten des Publizisten, So bezeichnete ihn Goethe als den "Patriarchen von Osnabrück".

 

 

1957/1959

In den Spielzeiten 1957/58 und 1958/59 gastiert er auch abermals mit Lesetourneen 

 

xx.xx.1958

 

Mathias Wieman synchronisiert die Stimme von  Spencer Tracy in der deutschen Fassung des amerikanischen Films "Der alte Mann und das Meer", der nach einer Kurzroman von Ernest Hemingway unter der Regie von John Struges gedreht wurde. 

Da der 86 Minuten lange Film über lange Strecken ein Ein-Personen-Stück ist, kann man hier die Stimme von Mathias Wieman recht ausgiebig hören.

16.01.1958

 

Gastspiel als Colonel Edwards, der Untersuchungsrichter  in Henry Denker/ Ralph Berkeys "Zeitgrenze"  im Konzerthaus Heidenheim unter der Regie von Leonard Steckel.

Heidenheimer Zeitung vom 08.01.1958: 

»noch einfügen«

27.02.1958

 

als Colonel Edwards, der Untersuchungsrichter  in Henry Denker/ Ralph Berkeys "Zeitgrenze"  in der Berliner Komödie unter der Regie von Leonard Steckel.

Major Cargill (Karl John) steht vor dem militärischen Untersuchungsrichter, weil er des Landesverrates angeklagt wird. Er ist im Koreakrieg - der Vorfall liegt vier Jahre zurück und wird in der Handlung mit zwei harten Szenen zurück geblendet - zu den Kommunisten übergewandert und ist im Gefangenenlager als Umschuler aufgetreten. Er hat es, so ergibt sich in der Verhandlung, getan, um eine Gruppe seiner Kameraden zu retten, die einen Denunzianten aus ihren Reihen gerichtet hatte. Hier geht es letztendlich um die Fragen - Verrat als Menschlichkeit? Gibt es das nach dem Ehrenkodex der Armee? Hat er als Soldat versagt und als Mensch bestanden? Wie soll das Gericht entscheiden? Der Zuschauer wird ohne die Entscheidung des Gerichtes zu erfahren entlassen.

10.04.1958

 

10 tägiges Gastspiel - als Colonel Edwards, der Untersuchungsrichter  in Henry Denker/ Ralph Berkeys "Zeitgrenze"  im Theater am Besenbinderhof unter der Regie von Leonard Steckel

Im Hamburger Abendblatt vom 11.04.1958 ist zu lesen: 

»Das Autorenpaar hat seine Story großartig angelegt. Das Berliner Ensemble übersetzt sie nicht minder imponierend. Unpathetisch, genau, reportagenhaft nüchtern, eingefühlt rollt sie ab. Mathias Wieman ist der Untersucher, Philosoph, Psychologe mit einem Schuss Heiterkeit, einer, der schnell spürt, in welchem Dickicht von Verkettungen er geraten ist, und souverän den Knoten zu lösen versucht. Eine wunderbare Figur!«

Das Hamburg Echo vom 11.04.58 meint, das der reformerische Zug des Stückes über den Ehrenkodex der US-Army mehr als beabsichtigt zugunsten allgemein menschlicher Werte in dieser Darstellung gegenüber früherer Aufführungen zurück tritt, weil nicht junge Männer, sondern reife, lebenserfahrene die entscheidenden Rollen spielen.

02.05.1958

Freitag

Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft kultureller Organisationen - Lesung aus Werken von Joseph von Eichendorf im Johann-Sebastian-Bach-Saal in Düsseldorf 

recherchieren auch noch an anderen Tagen?????

02.09.1958

 

als Colonel Edwards, der Untersuchungsrichter  in Henry Denker/ Ralph Berkeys "Zeitgrenze"  in der Freien Volksbühne Berlin unter der Regie von Leonard Steckel.

??.10.1958

Aufzeichnung einer Gemeinschaftsproduktion des ORF/BR/WDR von Friedrich Hebbels "Gyges und sein Ring" im ORF - Regie und musikalische Gestaltung  Wilhelm Semmelroth - Dauer 82 Minuten, 45 Sekunden - 

Die Sprecher und ihre Rollen: 

Mathias Wieman (Kandaules), Maria Becker (Rhodope), Will Quadflieg (Gyges),  Hilde Mikulicz (Lesbia), Ingeborg Christiansen (Hero),  Eduard Cossovel (Thoas), Otto Bolesch (Karna) 

Die Handlung:

Kandaules, König der Lydier, ist mit der schönen Rhodope verheiratet, deren indische Herkunft ihr strenge Verhaltensregelungen auferlegt: nur Vater und Ehemann dürfen sie unverschleiert sehen. Kandaules verletzt dieses heilige Gesetz, weil er ein einziges Mal von einem Freund bestätigt haben möchte, das er nicht ein eitler Tor sei, "der sich selbst belügt, wenn er sich rühmt, das schönste Weib zu küssen".

Ausstrahlung im WDR am 14.01.1959, im ORF am 14.05.1959 und im BR am 04.10.1959

08.11.1958

am Schauspielhaus in Zürich als Faust in Johann Wolfgang Goethes "Faust - der Tragödie zweiter Teil" unter der Regie von Leopold Lindtberg - Ernst Ginsberg spielt den Mephistopheles (13) 

12.12.1958

Aufnahmen zu dem Hörspiel "Der vierte Heilige Dreikönig" von Walter Franke-Ruta und Max Gundermann, unter der Regie von Gustav Burmester, im Studio 8 des NDR in Hamburg - 40'30" - 

Die Sprecher und Rollen:

Mathias Wieman (König Artobonus), Heinz Klevenow (Sankt Peter), Richard Lauffen (König Melchior), Erwin Linder (König Caspar), Hermann Schomberg (König Balthasar), Joseph Offenbach (der Überfallene), Joseph Dahmen (der Herbergswirt), Marianne Kehlau (die Mutter), Herbert A. E. Böhme (der Scherge), Ella Büchi (das Mädchen), Rudolf Fenner (der 1. Mann), Peter Lehmbrock (der 2. Mann), Katherina Brauren (die Frau) -

ausgestrahlt am 25.12.1958 durch den NDR- 

 

14.01.1959

Ausstrahlung einer am ??.10.1958 aufgezeichneten Gemeinschaftsproduktion des ORF/BR/WDR von Friedrich Hebbels "Gyges und sein Ring" im WDR - Regie und musikalische Gestaltung  Wilhelm Semmelroth - Dauer 82 Minuten, 45 Sekunden - 

Mathias Wieman spricht den Kandaules

27.01.1959

Ausstrahlung oder Aufzeichnung des Hörspiels von ....... "Das Bild des Menschen". Regie: x , Bearbeitung: x, Musik: x, Dauer 80 Minuten und 50 Sekunden - Mathias Wieman spricht den .......................

 

gleiches wie das von 1952 vom WDR - prüfen

30.03.1959

bis

09.04.1959

Aufzeichnung der Fernsehproduktion "Die Geschichte vom Soldaten" nach Ramuz von Hans Reinhart mit der Musik von Igor Strawinsky - 

das am 23.04.1959 ausgestrahlt wurde.

23.04.1959

Aufführung der Fernsehproduktion "Die Geschichte vom Soldaten" nach Ramuz von Hans Reinhart mit der Musik von Igor Strawinsky - 20:20 Uhr im Deutschen Fernsehen

Mathias Wieman spielt den Vorleser

Erzählendes Musiktheater könnte man die Kunstform nennen, in die Igor Strawinsky seine "Geschichte vom Soldaten" darbietet.

Auf der Bühnenrampe sitzt ein Sprecher und erzählt, ein Textbuch vor sich, den Ablauf des Geschehens. Einzelne Szenen werden gespielt und getanzt. Die mitreißende Spannung dieser dramatischen russischen Volkserzählung wird vor allem von der rhytmisch hämmernden Musik getragen. (aus Hör Zu No. 19 - 1963)

28.04.1959

Aufzeichnung verschiedener Lesungen beim WDR in Köln:

Lesung von Auszügen aus dem Roman "Der Tod des Virgil" von Hermann Broch - Dauer 20 Minuten -  Die Ausstrahlung erfolgte am 18.09.1959

Lesung der Erzählung "Die himmlischen Wohnungen" von Reinhold Schneider - Dauer 25 Minuten 02 Sekunden - 

Die Erzählung handelt von der weißen Rose als Todesbotschaft bei den Zisterziensern im Altenburger Dom zur Zeit Kaiser Lothars -Die Ausstrahlung erfolgte am 01.11.1959

Lesung von Auszügen aus dem Prosatext "Heimkehr nach Tipasa" von Albert Camus - Dauer 22 Minuten 08 Sekunden

Die Ausstrahlung erfolgte am 08.11.1959

April.1959

???????

Hilde Krahl schreibt:

So hat eine TV-Zeitschrift regelmäßig den Star der Woche vom Publikum bewerten lassen. Die zugesprochenen Punkte wurden über das Jahr zusammengezählt, bis man schließlich den goldenen Bildschirm erringen konnte.

So passierte es mir, das ich dank Ausstrahlung des Films "Herz der Welt" zum Star der Woche gekürt wurde, noch vor Heidi Kabel und Mireille Mathieu! Bei den Männern war Star der Woche Freddy Quinn vor Dieter Borsche und Mathias Wieman. (25)

30.03.1959 - DFF 1

01.05.1967 - ARD 

wann war das????? so spät kaum möglich??? 1959 wäre möglich?? recherchieren welche Zeitschrift -

 

15.05.1959

Ausstrahlung einer am ??.10.1958 aufgezeichneten Gemeinschaftsproduktion des ORF/BR/WDR von Friedrich Hebbels "Gyges und sein Ring" im ORF - Regie und musikalische Gestaltung  Wilhelm Semmelroth - Dauer 82 Minuten, 45 Sekunden - 

Mathias Wieman spricht den Kandaules)

xx.05.1959

 

Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft kultureller Organisationen - Lesung von Märchen der Gebrüder Grimm  im Johann-Sebastian-Bach-Saal in Düsseldorf - DNF vom 18.5.1959 

recherchieren - welcher Termin genau

30.05.1959

Aufzeichnung des Hörspiels "Der Hirt mit dem Karren" von Christopher Frey, Übersetzung: Robert Schnorr, unter der Regie von Friedhelm Ortmann, beim WDR - Dauer 67 Minuten und 40 Sekunden -

Die Sprecher und ihre Rollen:

Mathias Wieman (der Erzähler), Wolfgang Forester (Cuthman), Bertha Drews (die Mutter), Elfriede Rückert (die Mutter), Liselotte Quilling (Nachbarn), Harry Grüneke (Nachbarn), Harry Flatow (Nachbarn), Kaspar Brüninghaus (Tawn), Sigrun Höhler (die Tochter), Gerhard Becker (der Schwiegersohn), Rudolph Birkemeyer (ein Bauer), Johanna Bassermann (Frau Fipps), Wolfgang Reichmann (Alfred, ihr Sohn), Horst Rabenhorst (Demiwulf, ihr Sohn), ferner: Harald Meister, Günter Riebold, Wolf Schlamminger, und viele andere.

Die Ausstrahlung erfolgte am 18.06.1959 über WDR I.

DIE ZEIT, Nr.26 vom 26.06.1959:

»So begegnete man durch den Westdeutschen Rundfunk dem Erstlingswerk von Christopher Fry „Der Hirt mit dem Karren". Der damals Dreißigjährige hat es im Jahre 1937 für eine englische Dorfgemeinschaft geschrieben, die das hundertjährige Bestehen ihrer Pfarrkirche feiern wollte. Fry erzählt in frommem Legendenton, wie der junge Hirt Cuthman an einem Tage zugleich seinen Vater und die Heimat verliert. Mittellos setzt er seine alte Mutter in einen selbst gezimmerten Karren und fährt sie landein, bis der Ziehstrick reißt. Dort, so hat er gelobt, will Cuthman eine Kirche bauen. Die Dorfbewohner lassen sich von der guten Laune des nimmermüden Fremden anstecken. Er besiegt alle örtlichen Widerstände — bis auf den Königsbalken, der dem Amateur-Baumeister aus dem Lot gerät. Da, erscheint eine Lichtgestalt in der Kirchentür und vollbringt, was menschliche Kräfte nicht mehr vermögen: den Königsbalken fest zu gründen. „Ich war ein Zimmermann", sagt er schließlich — das war also Jesu Vater Josef.«

............ »Wenn Funk und Theater biographische Literaturgeschichte betreiben, erweisen sie ihrem Autor, wie im Falle des „Hirten mit dem Karren", keinen guten Dienst. Die funkische Wiedergabe des deutschen Textes von Robert Schnorr war zwar erstklassig durch Mathias Wieman als Erzähler, Wolfgang Forester auf der Kölner Bühne wie im Kölner Funk als Cuthman, Berta Drews und andere recht gute Schauspieler unter Friedhelm Ortmanns Regie. Aber froh wurde man dieses Fry nicht.« 

18.06.1959

Ausstrahlung des am 30.05.1959 aufgezeichneten Hörspiels "Der Hirt mit dem Karren" von Christopher Frey, Übersetzung: Robert Schnorr, unter der Regie von Friedhelm Ortmann, - Dauer 67 Minuten und 40 Sekunden - über WDR I.

Mathias Wieman ist der Erzähler 

13.08.1959

21.08.1959

31.08.1959

Mathias Wieman spielt einen Arzt in Hugo von Hofmannsthal  "Der Turm" bei den Salzburger Festspielen in der Felsenreitschule unter der Regie von Ernst Lothar und dem Bühnenbild von Gustav Manker

Darsteller und ihre Rollen: 

Ernst Ginsberg (König Basilius), Maximilian Schell (Sigismund), Mathias Wieman (Arzt), Hans Ernst Jäger (Empörer Oliver), Ullrich Haupt (Julian), Martha Wallner (Junge Zigeunerin), Rudolf Therkatz (Bruder Ignatius), Peter Broglé (Kinderkönig), Ludwig Linkmann (Anton), Peter Morgenstern (Junger Mönch), Erich Auer (Graf Adam), Eduard Cossovel (Beichtvater), Helmut Janatsch (Erster Höfling), Horst Fitzhum (Zweiter Höfling ), Karl Blühm (Erster Bannerherr), August Herbst (Zweiter Bannerherr), Kurt Sowinetz (Simon), Kurt Prade (Pförtner), Johannes Obonya (Schreiber Jeronim), Wolfgang Hebenstreith (Indrik), Mario Haindorff (Pankraz), Viktor Braun (Andreas), Hans Christian (Stallmeister), Ernst Meister (Stelzbeiniger), Richard Tomaselli (Reiter), Ingo Koblitz (Reiterbub), Adrienne Gessner (Bauernfrau)

Die Geschichte: 

Der Turm steht in einem imaginären Polen des 17. Jahrhunderts und in ihm schmachtet Prinz Sigismund, den sein Vater, König Basilius, in Ketten legen lies, weil ein Orakel einst sagte, der Sohn werde durch Vatermord den Thron besteigen. Ein menschlich gesinnter Arzt, der Gouverneur des Turms und ein Volkstribun bemühen sich um die Befreiung Sigismund. Tatsächlich muss Basilius abdanken. Sigismund wird König - doch er verweigert sich allen die ihm aus politischen Gründen geholfen haben: er will den echten Frieden der Gewaltlosigkeit verwirklichen. Eine Mörderhand vereitelt jedoch sein hohes Ziel.

Stuttgarter Zeitung vom 15.08.1959:

»Die Generalprobe hatte wegen Sintflutartiger Regenfälle abgesagt werden müssen. Da die Straßen in Salzburg, wo eine Reihe von Schauspielern wohnte, gesperrt worden waren, wusste man nicht einmal, ob das Ensemble am Abend der Premiere versammelt werden könnte, von den Zuschauern zu schweigen, die sogar innerhalb der Stadt von verschiedenen Vierteln kaum passierbare Strassen überwinden mussten. Trotzdem kam die Aufführung zustande. Der Himmel hatte ein Einsehen. Gegen 19 Uhr fiel ein erster Sonnenstrahl auf die Kollegienkirche, und während die Gebirgswasser die Salzach hinunterrollten, blieben die Zuschauer in der Felsenreitschule trocken.. So füllten sich zwar nicht alle Plätze, aber bald nach zwanzig Uhr konnten die Scheinwerfer über dem Zuschauerraum abgeblendet werden, und die Bühne erhellte sich langsam. Ungestört rollte dann die Aufführung unter dem Nachthimmel über den Mönchsbergfelsen vorüber. 

Ernst Lothar, der die Inszenierung mit einem österreichischen und deutschen Schauspielern gemischten Ensemble einstudiert hatte, ließ die erste Fassung von Hofmannsthal schwierigem Spätwerk über die weiträumige, von Gustav Manker erbaute Bühne der Felsenreitschule ziehen: es ist die Fassung die mit dem Auftreten des Kinderkönigs endet. Maximilian Schell gab den Sigismund, Ernst Ginsberg den König Basilius, Mathias Wieman den Arzt, Ulrich Jaeger den Empörer Oliver, Ulrich Haupt den Julian.«

Stuttgarter Zeitung vom 17.08.1959:

»Mathias Wieman sprach die herrlichen Sätze, die dem Arzt in den Mund gelegt sind mit schönem Anstand. Bei ihm war am ehesten etwas von der Geistigkeit dieser Dichtung zu spüren.«

Hans Weigel in der Frankfurter Abendpost vom 19.08.1959:

»Als Lichtblicke innerhalb der falschen Prätentionen von Werk und Wiedergabe seine hervorgehoben: Mathias Wieman, Ernst Ginsberg, Martha Wallner, Rudolf Therkatz, Peter Broglé.«

Manfred Vogel im Hamburger Echo vom 19.08.1959:

»Die Weltansicht dieses Stückes ist von wunderbaren Visionen getragen - allein da sind Nebelwände zwischen Geschehen, Absicht und Inhalt: und der Regisseur Ernst Lothar, so liebevoll er sich des Wagnisses auch annahm, konnte durch die Verschmelzung der ersten mit der letzten Fassung nicht eben viel zur Klarheit beitragen. Maximilian Schell, Ernst Ginsberg und Rudolf Therkatz hielten sich gleichsam daran fest, das sie sich Carlos, Philipp und Großinquisitor zu Vorbildern nahmen. Ullrich Haupt, Ludwig Linkmann und Mathias Wieman konnten sich so wenig wie die drei Erstgenannten Hofmannsthal getreu entfalten.«

Frankfurter Allgemeine vom 24.08.1959:

»Ernst Ginsberg gibt mit herrischer Geste den unglücklichen Despoten Basilius, Mathias Wieman mit kluger Güte den humanen Arzt, Pole des Lauten und des Leisen, doch um beide ist sinnbildlich gesprochen, Spielraum, nicht nur koloriertes Aktionsfeld«

Erik G. Wickenburg in "Die Welt" vom 25.08.1959:

»Einzig Mathias Wieman fand den richtigen Sprechstil in der kleineren Rolle des Arztes, .....«

Der Kritiker Walter Karsch schreibt zu am 13.08..1959 besuchten Aufführung:

»Wieman als Arzt hingegen, der zuerst seiner Neigung verfällt, über das Publikum hinweg gleich mit dem Allerhöchsten im Himmel über der Felsenreitschule zu reden, sich aber bald auf uns Zuschauer besinnt, macht uns immer wieder zu Zuhörern. Die Subtilität, mit der er den schwierigen Text meistert, ihn gliedert, ihn vor uns ausbreitet, die Überredungskraft und Intensität, die schlackenlose Umsetzung des Wortes in Geste und Bewegung, das war ein einziges Labsal in einem Meer von Trübsal.

Sonst aber konventionelles Theater mit konventionellen Massenszenen, konventionellen Kostümen, ohne geistige Konzeption. Und das bei Hofmannsthals gewaltigstem Drama.«

28.08.1959

als Arzt in der Österreichischen Rundfunkausstrahlung von Hugo von Hofmannsthals Theaterstück "Der Turm" - Regie  Ernst Lothar - Dauer 132 Minuten, 05 Sekunden - (Es handelt sich dabei um eine Aufzeichnung von den Salzburger Festspielen) - 

12.09.1959

Aufnahmen im Studio 8 des NDR zu dem Hörspiel "Irrfahrt und Heimkehr - Homers Odyssee nach dem Text des Lagers 437 - 1. Teil: Kalypso und Phäakenland" von Heinz Schwitzke - 116'30" - 

Mathias Wieman erzählt die Geschichte der Odyssee im Gefangenenlager 437 in Russland -

ausgestrahlt am 26.12.1959 durch den NDR- 

04.10.1959

Ausstrahlung einer am ??.10.1958 aufgezeichneten Gemeinschaftsproduktion des ORF/BR/WDR von Friedrich Hebbels "Gyges und sein Ring" im BR - Regie und musikalische Gestaltung  Wilhelm Semmelroth - Dauer 82 Minuten, 45 Sekunden - 

Mathias Wieman spricht den Kandaules)

07.11.1959

als General Quixote in Jean Anouilhs "General Quixote" im Schauspielhaus Düsseldorf unter der Regie: Rudolf  Steinboeck - 

Die Darsteller: Mathias Wieman (General), Judith Koren (Aglae, die Frau des Generals), Evelyn Balser (ihre Tochter), Heide Mischnewski (Marie-Christine), Fritz Lemmermann (Toto), Ingeborg Weirich (Tante Bise), Otto Ströhlin (Baron Bèlazor), Hans Müller-Westernhagen (Doktor), Wolfgang Jarnach (Lebelluc), Peter Esser (der Pfarrer), Adolf Dell (Ledadu), Walter Schmiedinger (David Edward Mendigales), Willy Meyer-Fürst (der Milchmann), Sepp Steffl (sein Sohn)

Frankfurter Abendpost vom 12.11.1959:

»Mathias Wieman, den man zuletzt im Züricher Schauspielhaus in Lindtbergs Inszenierung von Faust II." gesehen hat, hat in der Titelrolle der neuen Anouilh Komödie "General Quixote - eine heitere Aufgabe gefunden und sich damit im Düsseldorfer Schauspielhaus in der Inszenierung von Rudolf Steinboeck einen lange gehegten Herzenswunsch erfüllt. 

Der funk- und schallplattenbekannte Erzähler Wieman hat nicht das naturgegeben ideale, rasch reagierende Naturell, mit dem dieser gallische Kinderschreck, der jüngste pensionierte General Frankreichs und vergebliche Verschwörer in Paris von Paul Meurisse oder in Berlin von Martin Held gespielt wurde.

Aber Wieman hat einen lebendigen Spürsinn für das Ironische, und er hat sich dieses Profil auf eine ganz eigene Art in die Nähe geholt. Er hat sich vornehmlich von den letzten beiden Akten des Stückes inspirieren lassen. So spielt er nicht das Stakkato der Pointen, sondern einen Menschen, der sich aus begründetem, Anlass der Lächerlichkeit aussetzt und es bis zu einem gewissen Grade auch bewusst tut - einen älteren Herren, der über die idealistischen Vorstellungen seiner Knabenjahre nicht hinweggekommen ist, einen liebwerten Reaktionär, der gewissen Erkenntnissen offen ist, wenn er sich schon eine entscheidende Wandlung seines Wesens nicht erhoffen darf. Und obschon Wieman ein durchaus deutscher Typ ist, der erst gar nicht versucht, sich den Anschein gallischen Temperaments und geschärfter Beredsamkeit zu erspielen, ist er kein deutscher General; nichts fordert die Assoziationen zu bitterer Kritik heraus. Wieman spielt das Kind im Manne auf eine pfleglich amüsante, belustigende Art.

Steinboecks hübsche Inszenierung in den reizvollen Bühnenbildern von Fritz Butz hat in Otto Ströhlin, Adolf Dell, Hans Müller Westernhagen, Peter Esser und Wolfgang Jarnach witzig pointierte Mitverschwörer; die Damen bleiben

leider zu sehr blasse Hübschheit - Judith Koren in der schwierig zu differenzierenden Rolle der Aglaé, der Frau des Generals, und Evelyn

Balser in der Rolle des Generals Töchterlein Sophie.

Walter Schmidinger spielt in gewohnter Brillanz, sehr könnerisch effektbewusst, gelegentlich zu bewusst, den Vertreter der von

Anouilh ironisch apostrophierten jungen Generation.«

27.11.1959

Aufzeichnung von Jean Anouilhs "General Quixote" im Schauspielhaus Düsseldorf, unter der Regie: Rudolf  Steinboeck, durch den WDR - 

Die Darsteller und Sprecher: Mathias Wieman (General), Judith Koren (Aglae, die Frau des Generals), Evelyn Balser (ihre Tochter), Heide Mischnewski (Marie-Christine), Fritz Lemmermann (Toto), Ingeborg Weirich (Tante Bise), Otto Ströhlin (Baron Bèlazor), Hans Müller-Westernhagen (Doktor), Wolfgang Jarnach (Lebelluc), Peter Esser (der Pfarrer), Adolf Dell (Ledadu), Walter Schmiedinger (David Edward Mendigales), Willy Meyer-Fürst (der Milchmann), Sepp Steffl (sein Sohn)

Die Aufzeichnung wurde am 13.01.1960 im WDR I ausgestrahlt

26.12.1959

Ausstrahlung des am 12.09.1959 aufgezeichneten Hörspiels "Irrfahrt und Heimkehr - Homers Odyssee nach dem Text des Lagers 437 - 1. Teil: Kalypso und Phäakenland" von Heinz Schwitzke - 116'30" - 

Mathias Wieman erzählt die Geschichte der Odyssee im Gefangenenlager 437 in Russland -

31.12.1959

als General Quixote in Jean Anouilhs "General Quixote" im Stadttheater Duisburg unter der Regie: Rudolf  Steinboeck ????

Die Darsteller: Mathias Wieman (General), Judith Koren (Aglae, die Frau des Generals), Evelyn Balser (ihre Tochter), Heide Mischnewski (Marie-Christine), Fritz Lemmermann (Toto), Ingeborg Weirich (Tante Bise), Otto Ströhlin (Baron Bèlazor), Hans Müller-Westernhagen (Doktor), Wolfgang Jarnach (Lebelluc), Peter Esser (der Pfarrer), Adolf Dell (Ledadu), Walter Schmiedinger (David Edward Mendigales), Willy Meyer-Fürst (der Milchmann), Sepp Steffl (sein Sohn)

prüfen ob gleiche Besetzung

Duisburger Generalanzeiger vom 29.12.1959:

»Mathias Wieman (57) erfolgreicher Bühnendarsteller und Filmschauspieler, wird sich in der Silvesteraufführung im Duisburger Stadttheater von seinen Freunden als "General Quixotte" verabschieden.

In den im Januar angesetzten Aufführungen dieser Komödie von Anouilh wir Hans Nielsen die Rolle des Titelhelden übernehmen.«

 

??.??.1960

Rezitationsabend in Linz

laut Österreichisches Theatermuseum

13.01.1960

Ausstrahlung einer Aufzeichnung von Jean Anouilhs "General Quixote" im Schauspielhaus Düsseldorf, unter der Regie: Rudolf  Steinboeck, vom 27.11.1959 - im WDR I

Mathias Wieman spielte und spricht den General

20.01.1960

Gastspiel der Berliner Schaubühne als General Quixote in Jean Anouilhs "General Quixote" in der Festhalle Landau unter der Regie von Harry Meyen 

Die Darsteller: Mathias Wieman (General), Ingeborg Körner, Heidelinde Weis, Alexander Engel, Walter Schmiedinger

Pfälzer Tageblatt, Landau vom 20.01.1960:

»noch einfügen«

04.02.1960

Gastspiel der Berliner Schaubühne als General Quixote in Jean Anouilhs "General Quixote" in der Stadthalle Aalen unter der Regie von Harry Meyen 

Die Darsteller: Mathias Wieman (General), Ingeborg Körner, Heidelinde Weis, Alexander Engel, Walter Schmiedinger

Schwäbische Post, Aalen vom 29.01.1960:

»noch einfügen«

28.02.1960

Gastspiel der Berliner Schaubühne als General Quixote in Jean Anouilhs "General Quixote" im Zimmertheater Hamm unter der Regie: Harry Meyen 

Die Darsteller: Mathias Wieman (General), Ingeborg Körner, Heidelinde Weis, Alexander Engel, Walter Schmiedinger

Die Glocke, Oelde vom 01.03.1960:

»noch einfügen«

01.03.1960

Als Heinz Hilpert der Freund seiner Jugend, siebzig wurde, zitierte er ihm Meister Eckharts Wort: Die Einzigkeit des Menschen ist seine Ewigkeit."

 

hier weiteres ergänzen?????

06.03.1960

Gastspiel der Berliner Schaubühne als General Quixote in Jean Anouilhs "General Quixote" in der Weserbergland-Festhalle in Hameln unter der Regie: Harry Meyen

18.03.1960

Wieder-Ausstrahlung des Hörspiels "Wozzeck" aufgezeichnet am 28.01.1930 von Georg Büchner, unter der Regie von Ernst Hardt  beim NDR - 75'25" -

Die Sprecher und Rollen:

Mathias Wieman (Wozzek), Konstanze Menz (Marie), Ferdinand Haag (Tambour-Major), Leo Reuss (Hauptmann), Paul Bildt (Doktor), Günther Hadank (Andreas), Bruno Fritz (Unteroffizier), Anneliese Würz (Margret), Lotte Dewis (Käthe), Robert Assmann (Marktschreier), Hugo Döblin (Jude), Paul Herm (Wirt), Max Eduard Fischer (Alter Mann), Alexandra Schmidt (Alte Frau), Ernst Busch (1. Handwerksbursche), Otto Kronburger (2. Handwerksbursche), Erich Dunskus (ein Bürger), Walter Fridt (ein anderer Bürger), Margot Klein (ein Mädchen), Gunna Schaper (ein anderes Mädchen), Emmi Burg (ein Kind), Liselotte Krämer (ein weiteres Kind), Josef Bunzl (ein Polizist), Ernst Hardt (Einleitung 3'35") -

01.04.1960

Gastspiel der Berliner Schaubühne als General Quixote in Jean Anouilhs "General Quixote" im Volkshaus Ansbach unter der Regie: Harry Meyen 

03.04.1960

einmaliges Gastspiel der Berliner Schaubühne als General Quixote in Jean Anouilhs "General Quixote" im Salzburger Landestheater unter der Regie: Harry Meyen 

Die Darsteller: Mathias Wieman (General), Ingeborg Körner, Heidelinde Weis, Alexander Engel, Walter Schmiedinger

Volkszeitung vom 5.04.1960:

»..... errang Mathias Wieman mit seinem Ensemble im Landestheater Salzburg einen durchschlagenden Erfolg.«

Wolfgang Schneditz in die Presse, Wien 8.04.1960:

»Man hat Wieman während der letzten Jahre auf großen deutschen Bühnen, auch in der Schweiz, hauptsächlich als Goetheschen Faust gefeiert. 

Das er auch eine französische Komödienrolle mit höchster Brillanz zu spielen versteht, hätte man kaum angenommen. Sein General in Anouilhs Komödie „General Quijote oder der verliebte Reaktionär" ist ihm zu einem Kabinettstück feinster Schauspielkunst geraten. Wieman versenkt sich in seine Rolle, er verwandelt sich in ihr, und dann ist's, als habe er eine so schwierige Aufgabe wie diesen General aus sich selbst geschaffen, ohne Dichter und dabei höchst dichterisch.

Er spielt diese Rolle im Ensemble der Berliner Schaubühne, in einer gediegenen und vorsichtigen Inszenierung von Harry Meyen. In der schönen und feinen Ingeborg Körner die seine Frau spielt, und in Marion Heyn, die hier seine revolutionäre Tochter Marie-Christine ist, hat er entsprechende Partnerinnen gefunden. Unvergesslich in diesem exquisiten Ensemble werden auch der Pfarrer Alexander Engels und der Ledadu Hans Hardts bleiben; Horst Keitels exquisiter Mendigales hätte mehr einer surrealen Allüre in der Auffassung seiner Rolle folgen sollen. Man feierte alle Darsteller, vor allem aber Wieman.« 

05.04.1960

Zweitägiges Gastspiel der Berliner Schaubühne als General Quixote in Jean Anouilhs "General Quixote" im Stadttheater Klagenfurt unter der Regie: Harry Meyen 

16.05.1960

17.05.1960

Hölderlin-Lesung in der Aula der Universität München

 

noch weiter recherchieren

22.06.1960

Faust Lesung bei einem Literarischen Abend im Festsaal der Handelskammer in Linz

W.F. in den oberösterreichischen Nachrichten vom 23.06.1960 schreibt dazu:

»Einen Band Goethe in der Hand « 

noch ergänzen

18.08.1960

Die Illustrierte Kronenzeitung berichtet, das der Burgtheaterdirektor Häusermann in regen Verhandlungen mit Mathias Wieman steht und ihm einen mehrjährigen Vertrag für das Burgtheater angeboten hat.

Dieser Vertrag kam dann aber doch nicht zustande.

Warum nicht ???? - lehnte Wieman ab ????

04.10.1960

Aufzeichnung einer Lesung der Rede Albert Camus gehalten anlässlich seiner Entgegennahme des Nobelpreises für Literatur 1957, in der Albert Camus seine Kunstauffassung sowie die Aufgabe des Schriftstellers allgemein darlegt. Er kann ohne seine Kunst nicht leben, stellt sie aber nicht über alles übrige im Leben. Kunst kann kein einsiedlerisches Vergnügen sein, sondern soll die größtmögliche Zahl von Menschen anrühren, indem sie ihnen ein beispielhaftes Bild der gemeinsamen Leiden und Freuden vorhalte. Sie kann

sich heute nicht in den Dienst derer stellen, die Geschichte machen, sie steht vielmehr im Dienst derer, die sie erleiden. Seine Generation ist daran gegangen, eine Lebenskunst für Katastrophen zu schmieden, um gegen das instinktive Todesverlangen anzukämpfen, das in unserer Geschichte am Werke ist. 

"Jede Generation sieht zweifellos ihre Aufgabe darin, die Welt neu zu erbauen. Meine Generation jedoch weiß, das sie sie nicht neu erbauen wird. Aber vielleicht fällt ihr eine noch größere Aufgabe zu, den Zerfall der Welt zu verhindern."

Eine Auffassung in dem sich der Mensch und Künstler Mathias Wieman in seinem Schaffen sicherlich auch identifiziert hat.

Die Verlesung des Textes wurde am 12.04.1963 vom WDR ausgestrahlt

10.10.1960

Aufzeichnung der Komödie von T.S. Eliot "Der Privatsekretär" als Hörspiel - Regie und Bearbeitung: Ludwig Cremer - Dauer 96 Minuten und 25 Sekunden Die Sprecher: Mathias Wieman (Sir Claude Mulhammer), Elisabeth Flickenschildt (Lady Elisabeth Mulhammer), Hermann Schomberg (Eggerson), Klaus-Jürgen Wussow (Colby Simkins), Wolfgang Wahl (E. Kaghan), Ida Krottendorf (Lucasta Angel), Else Knott (Mrs. Gizzard)

Das Hörspiel wird vom BR am 29.11.1960 und vom WDR am 30.11.1960 ausgestrahlt.

29.11.1960

Ausstrahlung der am 10.10.1960 aufgezeichneten Komödie von T.S. Eliot "Der Privatsekretär" als Hörspiel - Regie und Bearbeitung: Ludwig Cremer - Dauer 96 Minuten und 25 Sekunden - im BR

Mathias Wieman spricht die Rolle des Sir Claude Mulhammer

30.11.1960

Ausstrahlung der am 10.10.1960 aufgezeichneten Komödie von T.S. Eliot "Der Privatsekretär" als Hörspiel - Regie und Bearbeitung: Ludwig Cremer - Dauer 96 Minuten und 25 Sekunden - im WDR

Mathias Wieman spricht die Rolle des Sir Claude Mulhammer

24.12.1960

In der um 14:30 beginnenden Fernsehsendung "Wir warten aufs Christkind" eine Sendung zum Heiligen Abend - liest Mathias Wieman Hans Christian Andersens Märchen "Der Tannenbaum" - vom Tannenbaum der gern Weihnachtsbaum werden wollte.

 

00.00.1961

Deutschlandtournee als General Quixote in Jean Anouilhs "General Quixote", die Wieman viel Freude bereitete (4)

(Bühnen-Jahrbuch): 

»Er zeigte sich in dieser Rolle als Charakterspieler, der viele Register der Tragik, Komik und vor allem der Tragikkomik meisterhaft beherrscht« 

 

03.04.1961

Ausstrahlung der am 08.03.1956 aufgezeichneten Erzählung "Leichte Erde" aus "Die Sultansrose und andere Erzählungen" (Werner Bergengruen) - 6'10" -

11.04.1961

Otto Burmeister (der Leiter der Ruhrfestspiele) und der Regisseur Heinrich Koch heißen die Akteure der Eigeninszenierung "Wallenstein" in Recklinghausen willkommen. Die Probenbühne wurde in der Turnhalle des Gymnasiums Petrinum errichtet.

Sieben Wochen Vorbereitung bei täglich 2 Proben stehen den Künstlern bevor,  bis sich der Vorhang im Städtischen Saalbau für die Premiere auftun wird.

Recklinghauser Zeitung vom 12.05.1961: 

»Die Wallenstein Trilogie wird bekanntlich in einer Vorstellung gezeigt. Das ist ein Wagnis und erfordert deshalb eine gründliche Einstudierung und ein Höchstmaß an Konzentration der Schauspieler. Das diese sich mit einer langen, intensiven Probzeit einverstanden erklärten, beweist ihre Hingabe an das Werk.« ....... »Mathias Wieman (Octavio Piccolomini) freute sich, nach langer Pause wieder in Recklinghausen spielen zu dürfen.«

 

30.05.1961

Um 16.00 Uhr findet die öffentliche Generalprobe für die Ruhrfestspielinszenierung des "Wallensteins" statt. Die Presse war eingeladen worden um Szene und Akteure im Bild festzuhalten.

»Das Fernsehen drehte in den Vormittagsstunden einige Szenen mit. Vor allem die Kapuzinerrede von Carl Kuhlmann machte auf die Fernsehleute einen solchen Eindruck, das sie sie von Anfang bis Ende filmten. Sie soll am Freitag (2.6.) im Zweiten Programm ausgestrahlt werden«: ,berichtete die Recklinghauser Zeitung vom 30.05.1961. 

31.05.1961

bis

30.07.1961

 

geplant

am:

 

01.06.

02.06.

03.06.

04.06.

07.06.

09.06.

10.06.

11.06.

16.06.

17.06.

18.06.

23.06.

25.06.

30.06.

 

 

Bei den 15. Ruhrfestspielen in Recklinghausen spielt er den Grafen Octavio Piccolomini in einer Inszenierung von Friedrich Schillers "Wallenstein" unter der Regie von Heinrich Koch im Städtischen Saalbau. Bühnenbild und Kostüme Franz Mertz.

Darsteller: Bernhard Minetti (Wallenstein), Mathias Wieman (der alte Piccolomini), Martin Benrath (Max Piccolomini), Lola Müthel (Gräfin Terzky), Hans Caninenberg (von Questenberg), Ulrich Haupt (Wrangel), Gerhard Geisler (Illo), Jochen Brockmann (Buttler), Sigfrit Steiner (Graf Terzky), Renate Schroeter (Thekla), Ingeborg Egholm (Herzogin von Friedland), Fritz Brünske, Vesa Hochmann (Isolani), und viele mehr.

Das Stück wurde als einzige Eigeninszenierung während der Festspiele für eine dreißigmalige ???? Aufführung vorgesehen. 

Einige Tage nach Begin der Ruhrfestspiele musste der Festspielleiter Otto Burrmeister vor die Kameras des Kölner Regionalprogramms treten und die Theaterfreunde an Rhein und Ruhr bitten von weiteren Anrufen bei der Kartenstellen abzusehen.

Die Inszenierung war bereits dreimal überzeichnet, nur jeder dritte Interessent konnte deswegen eine Eintrittkarte erhalten.  Um den massiven Ansturm überhaupt einigermaßen gerecht zu werden, wurden die Ruhrfestspiele erstmals verlängert, sodass die Aufführung sechsunddreißigmal gegeben werden konnte.

Schillers Wallenstein Trilogie (Wallensteins Lager - Die Piccolomini - Wallensteins Tod ) wurde vom Regisseur für eine fast fünfstündige Vorstellungsdauer eingerichtet.

Wegen der Länge der Aufführung beginnt die Vorstellung bereits um 17.00 Uhr. Nach dem Prolog, "Wallensteins Lager" und "Die Piccolomini" waren 45 Minuten Pause angesetzt. Ein viertelstündiger Schlussapplaus bei der ersten frei verkauften Vorstellung, bestätigt eindeutig die Publikumswirkung.

Aus Kochs Sicht ist Wallenstein vor allem der skrupellose Techniker der Macht, der eiskalte Diktator aus Eigennutz, der über Leichen gehend zur Krone für sich selber strebt. Octavio Piccolomini wird, durch Kochs angelegter Inszenierung, vom treulosen Intriganten zum Hüter der Legitimität, zum Anwalt menschlicher Ordnung aufgewertet.    

Die Aufführung wird darum mit Schillers Prolog zur Uraufführung von Wallensteins Lager (Weimar 1798) als Leitmotiv eröffnet. 

Für den ersten Teil der Trilogie (Wallensteins Lager) wird nur ein knapper Szenenausschnitt, wegen des begrenzten Bühnenplatzes, symbolisch in einem Zelt stattfindend, verwendet. 

Der Regisseur zielt damit konsequent und thematisch gradlinig auf den Usurpator: "Sein Lager nur erklärt sein Verbrechen". 

In den nachfolgenden beiden Hauptteilen lässt Koch seine politische Interpretation erkennen: Schillers Dichtung wird mit jüngstem politischen Geschehen in Zusammenhang gebracht. 

Bernhard Minetti schreibt ihn seinem Buch "Erinnerungen eines Schauspielers": 

»Koch wollte oder konnte meiner Vorstellung (vom Wallenstein) nicht folgen. Vielleicht hat Koch sich auch zu sehr zu Mathias Wieman hingeneigt, der den Octavio Piccolomini  spielte. Meine Umwelt (Illo, Terzky) war so schwächlich auf mich bezogen, das ich wirklich isoliert war. Um so leichter konnte man Wiemans Octavio, dessen menschliches Fluidum großartig war, erliegen. Die kaiserliche Seite bekam schließlich so ein Übergewicht, auch durch den  großartigen Butler, Walter Richter, das ich nach der ersten Spielzeit sagte, das Stück hätte heißen müssen Vivat Ferdinandus. So kam es heraus, Wallenstein erschien wie eine Art Verbrecher.« (41 - Seite 181/182)

Johannes Jacobi in Der Tagesspiegel vom 6.6.1961:

»Ein Publikumsklischee für Schauspieler wurde bei der Besetzung der beiden Hauptrollen ausgenutzt: Der "böse" Bernhard Minetti ist Wallenstein, der ewige "Edling" Mathias Wieman spielt den alten Piccolomini. Solche Typisierung simplifiziert das Drama. Wieman bleibt trocken, glanzlos, Minetti unter dem Niveau der Rolle.«

Otto Königsberger in  der VNZ vom 1.6.1961:

»Und über allen der Butler von Jochen Brockmann, ............. Seine große Szene wird er freilich erst im "Tod" haben, wenn ihn der Octavio von Mathias Wieman wenden, aus ihm das Handwerkzeug seiner Pläne schmieden wird. Geist gegen Masse setzend. Das heißt, das diese beiden ihre große Szene haben werden, die mir eine der besten dieser Inszenierung schien.

Wir kennen Wiemans Schiller Gestalten aus der Geschichte der Spiele, nicht eine war eine Schablone, jeder neuer Beitrag zu neuem Schiller-Verständnis. Dazu zählt auch sein Octavio. Zug um Zug bereitet Wieman in seiner Gestalt den Untergang, gleichsam den "Ersatz" des Helden Wallenstein vor, macht ihn fragwürdig, wägt genau, sein Pathos, wenn er vom Reiche, vom Kaiser spricht - wir wissen es bald und wissen es genau am Ende, das er nicht daran glaubt.

Spärlich gewährt er sich die Vaterliebe, eine rasche, jähe Umarmung, auf seine Art spielt er die Tragödie der Mächtigen, die Lieblosigkeit, die Einsamkeit voraus. Seine Schlussgeste heißt nicht Sieg, sondern Zweifel an diesem Spiel, das ja nicht zu Ende ist, nie zu Ende gehen wird auf dieser Erde.

Wie einst in seinem Posa spielt Wieman dabei insgeheim die Rolle des Dichters, des Kommentators mit, die Figur ist jedem Verdacht des "Bösewichts" oder des "Verräters" entrückt.

Solche Auffassung ist Idealfall dessen, was wir heute "episches", heraufrufendes, nicht betörendes, sondern erhellendes Theater nennen. Alle Partner führen uns auf den Wallenstein zu, indem sie ihn aufzulösen scheinen.« 

 

Eventuell noch aus dem gleichen Artikel den Wallenstein/Minetti Teil hinzufügen - wegen der Dichte und dem Zusammenhalt der Figuren.

 

»Ineinanderspiel der Zeiten, der eigenen Zeit als Spiegel vorgespielt und nicht einmal, das sei doch Heinrich Koch gedankt und war wohl auch der Sinn des starken Beifalls, als "garstiges" politisches Lied, simpel und flach bezogen.

Friedrich Schiller ist auch zu groß, zu klug, zu gut dazu.«

Der Kritiker Walter Karsch schreibt zu am 2. und 3. 7.1961 besuchten Aufführungen:

»Heinrich Koch hat in Recklinghausen die drei Teile dramaturgisch sehr geschickt eingerichtet. Doch obwohl der Besucher sich diesen Schiller zweimal angesehen hat, ist er aus der Inszenierungsidee noch nicht klug geworden. Minetti als Wallenstein und Wieman als Octavio - das versprach etwas, hielt, es aber nicht.

Minetti spielt kräftig, konturiert und sehr intellektuell den Mann, den zwar brennender Ehrgeiz nach der Krone greifen lässt, den aber im tiefsten Innern das Verlangen regiert, dem Reich den Frieden wiederzugeben. Wieman hätte hier als Gegenspieler, so wie Minetti das vor vielen Jahren in der verunglückten Lietzau-Inszenierung im Schiller-Theater getan hat, die Staatsräson, vertreten müssen, eiskalt und rücksichtslos. Wieman ist ein guter Hausvater der die Kinder zur Ordnung ruft, der hilflos zusieht; wie Max (Martin Benrath, am zweiten Abend ein hervorragender Sprecher und Gestalter) zwischen den Mühlsteinen der Politik zerrieben wird. Wenn er Isolani (ganz schrecklich Vasa Hochmann) am Portepee fasst und Buttler auf seine Seite zieht, bekommt das peinliche Züge der Gemütlichkeit. 

Und gar bei jener Szene, in der Buttler (der schwere Jochen Brockmann) die beiden Mörder Deveroux und Mac Donald dingt, fühlt man sich plötzlich in ein Shakespearesches Rüpelspiel versetzt; nichts von Dämonie, von menschlicher Gemeinheit, von kreatürlicher Angst und Niedrigkeit.

Kochs erster Griff nach dem „Wallenstein" war nur ein halber; er wird es sicher noch mehrmals versuchen, und dazu sei ihm mehr Glück gewünscht.«

 

 

26.09.1961

27.09.1961

Der Westdeutsche Rundfunk zeichnete die Inszenierung der "Wallenstein" Aufführung bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen auf und strahlt dies an zwei Abenden über die Mittelwelle aus.

 

02.09.1961

als General Quixote in Jean Anouilhs "General Quixote" im Thalia-Theater Hamburg unter der Regie von Dieter Reible

In weiteren Rollen: Eleonore Schroth, Karin Schötz, Florian Kühne, Koschka Hetzer, Liselotte Willführ, Walter Klam, Manfred Steffen, Gert Niemitz, Hans Paetsch, Karl-Heinz Gerdesmann, Peter Maertens, Karl-Heinz Pospiech, Wolfgang Bartel

Mathias Wieman schreibt im Programmheft des Thalia-Theaters Heft 1 1961/1962:

Warum ich dieses Stück spiele? Weil ich an dem närrischen General einen Narren gefressen habe, und an seinem Dichter auch. .............................. .............................

hier später weiteren Text einfügen

 

Hildegard Budach im Hamburger Echo vom 30.09.1961:

»Der stärkste Aktivposten der Hamburger Erstaufführung ist Mathias Wieman, der den General Quixote so ernst nimmt, das er in all seiner Lächerlichkeit überzeugt. Er hat in Hans Paesch, Gert Nemitz, Walter Klam und Manfred Steffen vortreffliche Partner.  ....... Der sehr kräftige Premierenapplaus galt im doppelten Sinne dem "General Quixote", der Rolle und Wieman.«

Walter M. Herrmann im Hamburger Abendblatt vom 1.10.1961:

»Die Rolle des Generals ist nicht herkömmlich besetzt. Nicht mit einem Komödianten, sondern mit einem Charakterdarsteller von Geblüt. Es ist Mathias Wieman. Er muss gegen die Schwere seiner Natur anspielen, macht das souverän, aber sozusagen mit schleppendem Degen, gelegentlich eine Spur outriert, aber selbst dann noch bewundernswert.«

Willy Haas in "Die Welt" vom 2.10.1961:

»Der Hauptdarsteller ist Mathias Wieman - der Trick, sein eigenes früheres theatralisches Pathos zu ironisieren, den die große verstorbene Adele Sandrock zur Virtuosität entwickelt hatte, wirkt auch hier einstweilen - ob er aber das Publikum auf die Dauer festhalten wird?. ... Ziemlich freundlicher Beifall am Schluss der Vorstellung.«

Der Tagesspiegel vom 8.11.1961:

»Bei Willy Maertens im Thalia-Theater spielte Mathias Wieman Anouilhs General Quixote oder der verliebte Reaktionär als Eingesperrten, als Gefangener seiner geistigen und seelischen Verworrenheit. Wieman ist ganz anders als Martin Held, der den Reaktionär scharf, spitzzüngig, hart und couragiert nahm; Wieman nimmt ihn väterlich, liebenswert, fern von jeder Grobheit, fast weich. Um Wieman herum dirigiert Dieter Reible ein gut abgestimmtes Ensemble von großstädtischem Niveau.«

Eberhardt von Wiese im Hamburger Abendblatt vom 22.06.1962 rückblickend:

».... , den Träumer von vergangenem Ruhm, den Kämpfer gegen die Windmühlenflügel "der über ihn hinwegbrausenden Zeit". Eine tragikomische Figur.«

NF im Linzer Volksblatt vom 23.06.1962 rückblickend:

»Er zeigte sich In dieser Rolle als Charakterspieler, der viele Register der Tragik, Komik und vor allem der Tragikomik meisterhaft zieht 

02.11.1961

Uraufführung des TV-Films "Der entscheidende Augenblick" - im ersten Programm -, der unter der Regie von Imo Moszkowicz entstand.

Er berichtet von der dramatischen Blindlandung eines Passagierflugzeuges  vom Typ DC-3  das am Boden im Schneesturm zerschellt und die nur ein einziger Mensch überlebt. 

Der 1. Pilot, die Stewardess und 13 Passagiere sind tot. Nur Copilot Manion wird mit leichten Verletzungen geborgen. Vor der offiziellen Untersuchung versucht nun Bengsten (Mathias Wieman) mit Unterstützung von Chefpilot Henderson von Manion die volle Wahrheit zu erfahren. War menschliches Versagen die Ursache der Katastrophe?

16.12.1961

Aufzeichnung einer Lesung des Märchens "Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen" von Hans Christian Andersen - 06'50" - 

ausgestrahlt am 24.12.1961 durch den NDR- 

24.12.1961

Ausstrahlung einer Lesung des Märchens "Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen" von Hans Christian Andersen, aufgezeichnet am 16.12.1961  - 06'50" - 

Sie wollen wissen wie es in Teil 9 der Biographie weitergeht??????

dann klicken Sie hier 

 

Sie befinden sich auf Seite 2i Wieman -  noch in Arbeit

Zur Vorseite Wieman

Weiter mit Wieman

Copyright © 2000 [SVENSSON].
Alle Rechte vorbehalten, soweit nicht anderweitig vergeben.
Stand: 17. April 2012